Zitronen auf der Wiese…

“Citron” heißt die Installation von Irene Hoppenberg, die vom 26. April bis zum 28. September im Garten des Mies van der Rohe Hauses in Hohenschönhausen zu sehen ist.

Sie begleitet das 70jährige Jubiläum des Hauses, das im Mai gefeiert wird. Die InstMaria Theresia Rave- Faehnsen,Ludwig Mies vallation kann dienstags bis donnerstags von 13 bis 18 Uhr, sonnabends und sonntags von 14 bis 18 Uhr besichtigt werden. Gleichzeitig ist im Mies van der Rohe Haus die Ausstellung mit Arbeiten der Berliner Künstlerin Maria Theresia Rave-Faehnsen (1903-1987) zu sehen. Die Idee der Einheit von Haus und Garten, die von dem Architekten Ludwig Mies van der Rohe einst in enger Beziehung zueinander entworfen, angelegt und gebaut wurden, soll sich verstärkt im Konzept des heutigen kommunalen Ausstellungshauses wiederfinden. So sieht das Programm des Mies van der Rohe Hauses künftig eine stärkere Einbeziehung des Außenraums vor.
Das Zitronenstitleben aus drei überdimensionalen Früchten (150 mal 100 mal 100 Zentimeter) hat Irene Hoppenberg eigens für die Obstwiese im Garten des Landhauses entworfen. Die Zitronen auf der Wiese zwischen den Zierobstbäumchen verleihen dem Ort einen eigenwilligen Akzent. Der Titel der Arbeit “citron” ist der Bezeichnung der Farbe entlehnt, mit der Irene Hoppenberg seit vielen Jahren arbeitet. Die 1951 geborene und seit 1987 in Berlin lebende Künstlerin schuf u.a. gelbe Bilder, entwarf 1996 für das Künstlerhaus Bethanien einen gelben Raum mit dem Titel “waten” und baute im Rahmen des Projektes “Kunst für den Stadtraum” 1996 zwei gelbe Wachhäuschen in Potsdam. Im Heidelberger Kunstverein zeigte sie 2001 erstmals eine Installation mit neun Zitronen aus Pappmache. Durch eine speziell behandelte Oberfläche aus Polyester kann das Stilleben nun auch im Außenraum gezeigt werden.

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