Whiskyabend im Berliner Wachsfigurenkabinett

B. Wagner ist zufrieden mit seinem Verschluss: drei Wachsnasen!

Wir Presseleute sind es gewöhnt an die interessantesten, verstecktesten und originellsten Orte eingeladen zu werden. Neben der Tatsache, dass wir dadurch vieles kennen- und aus eigener Sicht beurteilen lernen, kommen wir schon aus moralischen Gründen nicht umhin, darüber auch ein eigenes Urteil abgeben zu müssen.

So also auch über die Whisky-Präsentation bei Madame Tussauds unter den Linden in Berlin Mitte am 14.11.2012. Was haben der Bourbon-Wisky „Marker`s Mark, der eingeladen hatte, und das Figurenkabinett gemeinsam?

Ja, das Wachs! Im Kabinett sind die Figuren daraus geschaffen – übrigens jede im Wert von durchschnittlich ca. 200.000 Euro – und der Whisky wird Flasche für Flasche damit verschlossen. Damit wir Presseleute auch wissen wie das Verschließen der gefüllten Flaschen vor sich geht, wurde im Kabinett ein Wachsbad aufgeheizt. Und im Beisein von Tom Cruise und anderen wächsernen Promis versuchte jeder Anwesende, nach den Weisungen des Whisky-Repräsentaten aus Kentucky, dem Master Distiller Greg Davis. „eine“ Flasche fachgerecht mit dem roten Wachs zu verschließen. Wer sechs bis sieben Wachsnasen nach dem Eintauchen nachweisen konnte durfte dann das Lob für sich in Anspruch nehmen, ein richtiger Whiskyflaschenversiegeler zu sein. Der Whisky mit dem roten Wachsverschluss, dem Markenzeichen für das Getränk aus Kentucky, war an diesem Abend auch Grundlage für den Gedankenaustausch, der zwischen Berliner Barkeepern und uns Presseleuten gepflegt wurde. So erfuhr ich zum Beispiel, dass in Berlin nach Rum schon der Whisky als die beliebteste Grundlage für das Getränk an der Bar gewählt wird, während Wodka und Gin folgen. Damit will ich gesagt haben, dass eine solch originelle Präsentationen immer auch eine „kleine Schulstunde“ sein kann…

Bis demnächst Euer Kiezreporter Manne 

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.