Das ganze Jahr Sonne in Sharm el Sheikh

Dieser Tage rief mich der General Manager des Sonesta Beach Resort Hotels an. Als ich ihn fragte, wie denn das Wetter sei, kam die Antwort sofort: “26 Grad Celsius – ich sitze am Pool und genieße die Sonne.” Das ganze Jahr über Sonne – Regen: Was, was ist das? – gibt es entlang der Küste des südlichen Sinai mit ihren mittlerweile 160 vorwiegend Luxushotels.

Das Sonesta Hotel, von dem wir berichten wollen, ist eines der ältesten, hat deshalb seinen Charme nicht eingebüßt, im Gegenteil. Gerade erst wurden allen Zimmer und Suiten umfassend renoviert und modernisiert. Und – als es vor zehn Jahren eröffnete  – damals die Nummer 1 der Hotels in Sharm el Sheikh – damals noch ein winziges Beduinendorf – konnte man mit 228 Zimmern aufwarten. Heute nun sind es über 525 Zimmer und dem angeschlossenen Sonesta Casino mit internationalem Publikum – traditionell vor allem Italiener und Briten. Neuerdings suchen hier auch Russen und Deutsche Ruhe und Entspannung. Sie genießen nicht nur wunderbares Wetter, sondern auch die Lage des Hotels am Naama Bay. Das ist eine weit geschwungene Bucht mit Korallenriffen, zwischen denen man durchwaten kann zum Schwimmen im Roten Meer, und feinem Sandstrand. Korallenriffe übrigens ziehen sich an der ganzen, 200 Kilometer langen Küste entlang – einzigartige Riffe, die mit zu den schönsten der Welt zählen. Ein Taucherparadies fürwahr. Doch am hoteleigenen Strand in der Bay gibt es eben jene Lücken, die ein Baden im Roten Meer erlauben, was andernorts nur über Pontons möglich ist. Übrigens: Naama Bay gilt als der wohl schönste Platz an der Küste, die sich vom Roten Meer bis in den Golf von Aqaba erstreckt.
Um das leibliche Wohl der Gäste kümmert man sich in elf Restaurationen der unterschiedlichsten Art – Restaurants mit verschiedenen Angeboten. Rings um den Hauptpool ergötzt man sich allabendlich an einem ihresgleichen suchenden Büfetts, das jeden Abend wechselt. Ein Kulturprogramm – exzellente Sängerin und Modern Ballett aus Russland und der Ukraine in diesem Sommer – rundeten das Ganze ab. Cafés, darunter auch ein arabisches, in dem man seine Shisha (Wasserpfeife) rauchen kann, gehören ebenso dazu wie ein italienisches Restaurant und gar eine Disco (die sich im benachbarten Sonesta Club – unabhängig vom Hotel – befindet).
Über das Resortgelände verteilt gibt es sieben Pools und vier Pools für Kinder. Dort werden auch auf Wunsch Massagen verabreicht. Wer darüber hinaus zusätzliche Wünsche hat, insonderheit Fitness und Wellness (Sauna, Dampfbad, Jucuzzi) wünscht, kann dies ebenfalls im Sonesta Club erleben.
Wer die Unterwasserwelt ohne tauchen zu müssen, bewundern will, der sollte eine Fahrt mit einem der “gläsernen Boote” unternehmen – Schiffe, die einen gläsernen Boden haben, durch den man Korallenriffe, die kunterbunte Fischwelt  und manchmal auch Taucher beobachten kann.
Am hauseigenen Naama-Bay-Strand beginnt die Uferpromenade, die in den zur Stadt herangewachsenen Ort Sharm el Sheikh führt. Abends sollte man diesen durchaus mindestens einmal entlang wandern und rechtzeitig in die Hauptpromenade des Städtchens einschwenken. Nicht ganz so lang wie der Ku’damm, aber mindestens doppelt so belebt. Café an Café (mit Shisha rauchenden Gästen), Restaurant an Restaurant – eine Shopping-Meile par exzellence. Übrigens kann man auch im Hotel einkaufen – nicht nur Souvenirs. Für Kinder gibt es ein spezielles kostenloses Programm.
Und nicht zu vergessen: Ein überaus freundliches Personal, das als dienstbare Geister den Gast umhegt und pflegt.

Schreiben sie uns unter dem Kennwort ”Sharm el Sheik”
Über wieviel Zimmer das Hotel gegenwärtig verfügt. Unsere Anschrift finden sie unter dem Glücksklee auf Seite 1. Einsendeschluß ist der 18. 12. 2003. Die Gewinner des einwöchigen Aufenthaltes – bei eigener Anreise – werden benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Glück!

Sonesta Beach Resort & Casino Sharm el Sheikh, Naama Bay, Sharm el Sheik, Egypt, Phone: +20-69-600725 bis 32, Internet: www.sonesta.com/egypt_sharmresort.com

Reisetipp: Einen Ausflug in die Wüste per Auto mit dem Ziel Katharinenklo-ster am Fuße des Berges Sinai (Berg Moses). Ein Aufstieg ist ebenfalls möglich, doch recht beschwerlich. Informationen vor Ort einholen.

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