Barbecue am verwunschenen Ort

Im The Westin Grand Berlin

Das The Westin Grand Berlin in der Friedrichstraße ist ein luxuriöses Hotel, das sich aus Gründungszeiten (1987) bis in die jüngste Gegenwart das eine oder andere Geheimnis bewahrt hat.

So auch einen verwunschenen Ort, der in der Vergangenheit recht selten sich einem Publikum erschloss. Das betrifft vor allem auch den Westin Garten, den man unter anderem über einen separaten Treppenaufgang erreicht – vorbei am Wintergarten (eine verkleinerte Adaption des historischen Wintergartens im nicht mehr vorhandenen Bahnhofshotel am Bahnhof Friedrichstraße), gelangt man auf direktem Weg in den Garten. Jasmin und Lavendel schlägt einem entgegen – etwas Provence und etwas Toskana so zu sagen. Der gläserne Drachen-Pavillon, in dem einst Orchideen für die Luxusherberge gezüchtet wurden, bringt einen Hauch fernöstlicher Mystik herüber.
Dieser verwunschene Ort nun, in der Vergangenheit der Öffentlichkeit nur selten zugänglich, wurde vom Hotel nun erneuert und so eingerichtet, dass die grüne Oase für Veranstaltungen genutzt werden kann – ein Ort, indem sich Zen-Philosophie, fernöstlicher Minimalismus und moderne europäische Gartenauffassung vereinen. Außerdem hat sich auf dem Dachgarten Küchenchef Markus Herbicht  ein eigenes kleines Reich geschaffen: Ein Kräutergarten für die hauseigene Küche – das bringt Kräuterfrische  in diese, ist wichtig für den Geschmack der Speisen. Noch nicht ganz fertig ist allerdings der Pavillon – er wird saniert und alsbald für als Veranstaltungsjuwel den Westin-Garten zieren.
Wozu das ganze gut ist, wird sich nun der geneigte Leser fragen? Nun – die Antwort ist einfach: Noch bis zum 31. August gibt es im Westin-Garten sonntäglich von 17 bis 22 Uhr ein Barbecue der feinen Art: Vom Spanferkel am Grill über Schweins- und Kalbshaxe am Drehspieß bis Makrelen, Lachs, Forellen und Aas (frisch aus eigenem Räucherofen) bis zu Meeresfrüchten und Sardinen und marinierte Fleischsorten vom Holzkohlengrill reicht das Angebot. Mediterrane Gemüse und Folienkartoffeln runden das Ganze ebenso ab wie sanfte Musik. Wenn man so will: Ein schöner Ausklang eines schönen Wochenends.
Kleine Gäste übrigens zahlen nichts, wenn sie nicht älter als 6 Jahre sind, von 6 bis 12 wird die Hälfte des Preises für die Großen gezahlt. Udalrich von Aratora

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