ParkInn mit Zille-Garten in

Park Inn Biergarten

Biergartensaison mit Fassanstich pünktlich eröffnet
Mit größerem Speisen- und Getränkeangebot sowie erweiterter Kapazität wurde am 6. Mai um 13 Uhr bei strahlendem Sonnenschein der Auftakt der Biergartensaison in einem der beliebtesten Biergärten am Alex ,zillebriert’. Das Hotel Park Inn hat für die Erweiterung mehrere zehntausend Euro investiert. Die offizielle Saison-Eröffnung wurde auch in diesem Jahr wieder mit einem traditionellen Bieranstich Marke Radeberger gefeiert. Neben General Manager Martin Holze und Mitte-Bezirksstadtrat Dirk Lambrecht war auch der Vorsitzende der Heinrich Zille Gesellschaft Berlin e. V., Jürgen Erichson, mit von der Eröffnungspartie.
Der bei in- und ausländischen Gästen beliebte Zille-Garten bietet von Mai bis September eine herzhafte Auswahl an Speisen.Hier kann der künstlerische Nachlass und das Vermächtnis des 80. Ehrenbürgers der Stadt gezeigt werden, dessen gesellschaftliche Wiederentdeckung in den 70ziger Jahren begonnen hatte. Das Park Inn Berlin – Alexanderplatz wurde zum 1. Januar 2003 durch den Betreiber Hotel Stadt Berlin Betriebs GmbH übernommen und ist Franchise-Nehmer der Rezidor SAS Hospitality Gruppe. Seit 1994 ist Rezidor SAS Haupt-Franchiser für Radisson SAS. Im September 2002 kamen die Marken Country Inn, Park Inn und Regent hinzu. Highlight ist das jeden Donnerstag und Freitag stattfindende Grillfestival ab 13.00 Uhr. Im Juli und August lädt der Garten sonntags zum Dixie-Band-Brunch unter freiem Himmel ab 11.00 Uhr. Für EUR 12,00 pro Person werden deftige Spezialitäten inklusive Kaffee angeboten. Musikalisch untermalt wird der Brunch von der Dixie-Band „Black Berlin Stompers”, die ihr furioses Können bereits bei der Eröffnung präsentierte. Namensgeber des Biergartens ist der Ehrenbürger der Stadt Berlin, Heinrich Zille (1858 – 1929). Der als „Pinselheinrich” bekannte Zeichner und Photograph widmete sich dem elenden Leben der armen Bevölkerung durch das Zusammenspiel von der Darstellung des Milljöhs und berlintypischer Bildtexte. Die dazu verwendeten Motive von Prostituierten, bettelnden Mädchen, Hausierern und Säufern erregten nicht nur das öffentliche Aufsehen, sondern werteten seine Werke zeitweise zu verhöhnter Rinnsteinkunst ab. Seit August vergangenen Jahres gibt es in der Probststraße 11 im Nikolaiviertel mit einer ständigen privaten Einrichtung das erste Zille-Museum Deutschlands. Text und Foto: Rudolf Hempel

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