Gute Gründe für eine Geburtstagsfeier

Strahlende Gesichter

Etliche Hundert Gratulanten waren gekommen – wie viele ist wohl kaum feststellbar. Denn die Hotelgäste mischten sich unter die geladenen Gäste. Und da die Hotels in das Jahr mit einer durchschnittlichen Belegung von 78 Prozent abschließen werden, ist es eine ganze Menge. Die Hotels?

Da fällt einem ja eigentlich nur der AccorPark am Anhalter Bahnhof ein. Denn hier sind gleich drei Hotels mit 1, 2. und 3 Sternen in einem Komplex eingerichtet. Die Hotels feierten am 28. Oktober ihren Geburtstag. Auf dem Tag genau vor zwei Jahren hatten sie ihre ersten Gäste begrüßt. Im Suitehotel waren dies zwei Schweizer.
“592 Hotelzimmer verteilt auf drei Hotels – Etap (229 Zimmer), IBIS (146) und Suitehotel (217) – mit 1, 2 und 3 Sternen direkt nebeneinander: Es war ein gewagtes Experiment im Herzen Berlins, das sich gelohnt hat” – so Michael Mücke, Mitglied der Geschäftsführung der Accor Hotellerie Deutschland, der eigens zum Gratulieren nach Berlin gekommen war. Und Nicola Hochgruber, Direktorin des IBIS und des Suitehotels in Personalunion, sowie Marko Tiedke, Chef des Etap Hotels (die Häuser tragen allesamt den Zusatz Berlin Potsdamer Platz), hoben in ihrer Festansprache hervor, dass es vor allem die Lage zwischen den beiden Cities ist, die die Gäste ebenso zu schätzen wissen wie “vor allem die echte Gastfreundschaft, mit der wie sie Willkommen heißen.”
Rund 500.000 Gäste haben in dem Accor Hoteltrio seither übernachtet, und die Zahl der Mitarbeiter ist von 72 auf 98 gewachsen. Darunter sind auch sechs Auszubildende. Ergo: Ein gewichtiger Wirtschaftsfaktor in der Stadt. Wenn man bedenkt, dass es in und um Berlin insgesamt 34 Hotels gibt, die von dem französischen Hotelkonzern betrieben werden, so bestätigt sich einmal mehr die stetig wachsende Bedeutung des Wirtschaftsfaktors Tourismus.
Die Geburtstagsparty konnte sich sehen lassen. Jedes Hotel stand im Zeichen eines anderen Mottos. Im Etap Hotel (1 Stern) fühlte man sich wie auf einer karibischen Pirateninsel – ein bisschen Flair à la Piraten der Karibik. Oder sollte man sich mehr als Robinson Crusoe fühlen oder “Noch ‚ne Buddel voll Rum” singen und den berühmten Piratenschatz suchen. Entsprechend war das Büffet bestückt und die Cocktails konnten zu süßen Träumen verhelfen. Die Limbo- und Salza-Schau gab sicherlich so manche Anregung mit auf dem Heimweg.
Dagegen ging es im Ibis (2 Sterne) hoch hinaus: Auf der Alm, wo Heidi zusammen mit ihrem Peter die Ziegen hütete. Kein Wunder, dass das Schweizer Büffet eine Abrundung durch ein hochlobenswertes Käse-Angebot fand. Und mit zünftiger Live-Musik und getanztem Schuhplattler wurde die Stimmung angeheizt.
Warm wurde es auch den Shisha-Rauchern in der Lounge des Suitehotels (3 Sterne, Herberge mit einem zukunftsträchtigen Konzept), als die Bauchtanz-Einlagen so manche Phantasie anregten. Im Land der Märchen aus 1001 Nacht gab es natürlich ein wunderbares orientalisches Büfett, natürlich mit Kafta (pikante Fleischbällchen), zarten Hühnchen mit Pistazien an Pinienkernreis und natürlich mit Baklawa, jenem nie fehlenden mit Honig gesüßte und zerhackten Nüssen gefüllten Blätterteiggebäck.
Da blieb nur eine Möglichkeit: An allen drei Büfetts nur kosten, damit man alles genießen konnte.
Das Konzept für die Geburtstagsfeier hatten übrigens Carolin Richter und Nicole Müller ausgearbeitet. Die beiden jungen Damen hatten im Rahmen eines Traineeship eine entsprechende Aufgab gestellt bekommen. Beide haben die Aufgabe mit Bravour gemeistert – wie die Feier am 28. Oktober eindrucksvoll bewies.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.