Menschen in Not – Pankow hilft

Berlin ist wie ein Magnet, Menschen aus aller Welt kommen hierher – aus den unterschiedlichsten Gründen. Unter diesen Menschen sind auch Flüchtlinge aus Kriegs- und Krisengebieten. Sie können in Deutschland politisches Asyl beantragen, so wie es das Grundgesetz vorsieht.

Das Land Berlin nimmt entsprechend seines vereinbarten Kontingents Flüchtlinge auf. Das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lageso) kümmert sich in Absprache mit den Bezirken darum, die Antragsteller auf politisches Asyl, verteilt über die ganze Stadt, unterzubringen.

So soll in enger Zusammenarbeit zwischen Lageso, Träger und Bezirk in den nächsten Wochen eine neue Flüchtlingsunterkunft in der Pankower Mühlenstraße 33 entstehen. Sie wird ab Dezember dieses Jahres 220 Menschen, insbesondere aus den Ländern Syrien, Afghanistan, Irak und Iran eine Heimstatt bieten. Diese Menschen haben schlimme Erfahrungen und schmerzhafte Erlebnisse hinter sich. Viele von ihnen haben sich in ihren Heimatländern für Werte menschlichen Miteinanders eingesetzt, die für uns alltäglich geworden sind, dass wir sie manchmal gar nicht mehr wahrnehmen und gebührend schätzen.

Im Gebiet Pankow Süd sind neben verschiedenen Bereichen des  Bezirksamts und dem Träger der Einrichtung, das Stadtteilzentrum Pankow und die Volkssolidarität, Kreisverband Pankow, aktiv. Die beiden größten Vermieter dieser Gegend – die Gesobau und die Erste Wohnungsgenossenschaft Berlin-Pankow eG – wurden über das Vorhaben informiert und sind an einer guten Nachbarschaft interessiert. Sie unterstützen daher die Arbeit dieser Plattform.

Weitere engagierte Bürgerinnen und Bürger, Initiativen und Einrichtungen sind willkommen mit ihren Ideen und mit ihrer Tatkraft bei der Integrierung der Neuankömmlinge. Sie können sich bei den Partnern der Plattform melden.

Tobias Schietzelt

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