Hoffnungsschimmer für das SEZ

Ende des vergangenen Jahres übernahm der Liegenschaftsfonds des Landes Berlin das Sport und Erlebniszentrum Berlin (SEZ) in seine Verwaltung. Damit wurde von vielen Seiten schon das endgültige Aus des SEZ signalisiert. Jetzt aber kann neue Hoffnung für das beliebte Freizeit und Erlebniszentrum aufkeimen. Wie die Berliner Lokalnachrichten jetzt von der Vizepräsidentin des Berliner Abgeordnetenhauses Martina Michels (PDS) erfuhren, seien erfolgversprechende Verhandlungen zwischen dem Liegenschaftsfonds des Landes Berlin und einem Leipziger Investor im Gange. Frau Michels erklärte, sie habe sich als in Friedrichshain direkt gewählte Abgeordnete für das Schicksal der traditionsreichen und weithin beliebten Multisportstätte Berlins in besonderer Verantwortung gesehen, die Interessen der Betroffenen mit Nachdruck zu vertreten. Deshalb habe sie versucht zwischen dem Liegenschaftsfonds des Landes Berlin und dem Investor zu vermitteln, als die Verhandlungen ins Stocken gerieten.
Die Gespräche sind mit einem Leipziger Unternehmer im Gange, der in Markleeberg ein Fitnesszentrum betreibt. Dieser Interessent beabsichtige alsbald nach Abschluss der Verhandlungen jene Abteilungen des SEZ  wieder zu eröffnen, die ohne größere Schwierigkeiten den Betrieb wieder aufnehmen können. Dann denke er daran bei laufendem Teilbetrieb das SEZ schrittweise zu sanieren. Eine Bank, die diesen Prozess kreditieren würde, stehe zur Verfügung.  Von Seiten des Bezirksamtes Friedrichhain-Kreuzberg äußerte Bau- und Stadtentwicklungsstadtrat Dr. Franz Schulz (Bündnisgrün), dass die erforderlichen Betriebsgenehmigungen nach Prüfung sicherlich rasch erteilt werden könnten. Damit dürfen wohl die zahlreichen Stammbesucher wie auch die Mitarbeiter des SEZ wieder auf eine Zukunft hoffen.
Die Berliner Lokalnachrichten werden das Thema weiter im Blickfeld behalten und die Leser auf dem laufenden halten.    -gük-

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