Die Erfolgsgeschichte Möbus

Autohändler investierte über 5 Millionen Euro in VW Zentrum Weissensee / Eröffnung mit dem Golf V am 18. Oktober

„Mit dem größten privaten Reifendienst in der ehemaligen DDR, gegründet 1977 von Anita und Manfred Möbus im Osten Berlins, beginnt die Möbus-Story. Das aktuelle Kapitel in der Erfolgsgeschichte mit Sohn Steffen an der Spitze der Familienholding wird derzeit mit dem neuen VW Zentrum Weißensee aufgeschlagen.“
Da hatte, wie sich auf der Pressekonferenz zeigen sollte, die Agentur Inno Media nicht zuviel versprochen: Eine Erfolgsgeschichte – in den letzten Jahren noch dazu gegen den allgemeinen Wirtschaftstrend in Deutschland und Berlin – findet nun in der Hansastraße ihre Fortsetzung. Für über 5 Millionen Euro wurde dort innerhalb eines Jahres in Kooperation mit VW, der Robert Scharf Bau-Consult GmbH als Generalübernehmer, weiteren rund 20 vorwiegend aus der Region Berlin-Brandenburg stammenden Baufirmen und einvernehmlich mit den Lichtenberger Stadtbezirksinstanzen „ein Viermaster aus Glas und Stahl“ errichtet, der seinesgleichen sucht.
Mit der Investition verbunden ist die Schaffung weiterer 60 Arbeitsplätze, so dass sich deren Gesamtzahl auf die 300 hin bewegt, 30 davon sind Azubis. Der mittelständische Megahändler für VW, Skoda, Audi und Hyundai realisierte 2002 mit seinen fünf Tochterfirmen einen Umsatz von 78 Mio. Euro, wohinter sich 4000 verkaufte Neu- und Gebrauchtwagen sowie 35.000 reparierte Fahrzeuge verbergen. Hinzu kommt die Wartung von Technik- und Servicefahrzeugen der Lufthansa auf den Flughäfen Tegel und Schönefeld. Für München wurde gerade ein Vertrag unter Dach und Fach gebracht.
Am 18. Oktober steigt die  Eröffnungsfeier, bei der nicht nur das hochmoderne Service Zentrum besichtigt, sondern auch ein nagelneuer „VW Golf V“ im Wert von 17.000 Euro gewonnen werden kann.
Text & Foto: Rudolf Hempel

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