Vision für Berlin: O2 World

Multifunktionsarena

Am 27. April bestätigte sich, was seit Wochen durch den Berliner Blätterwald rauschte: Im September wird der Grundstein für die Anschutz Arena gelegt, die allerdings nunmehr O2World heißt.

Die Anschutz Entertainment ist mit O2 Germany eine weit reichende strategische Partnerschaft eingegangen, die einen Zeitraum bis zu 15 Jahren umfasst. Wie viel O2 Germany dafür zahlt – Gerüchte sprechen von 55 Millionen Euro auf 10 Jahre – umging  man auf der Pressekonferenz anlässlich der Bekanntgabe der Partnerschaft diplomatisch.
O2World bietet ab Herbst 2008 bis zu 17.000 Gästen Platz. Die modernste, 150 Millionen Euro teure Multifunktions-Arena (von Konzerten bis zu Sport-Events – bekanntlich gehört der Deutsche Eishockey-Meister Eisenbären Berlin dem mehrfachen Milliardär Phil Anschutz). In den ersten drei Jahren rechnet man mit 300 Events mit mehr als drei Millionen Besuchern.
Einer der Clous: Das Antlitz der O2World wird eine 1.800 Quadratmeter große LED-Lichtpunkt-Installation sein. So zu sagen ein überdimensionaler Bildschirm, mit dem man Besucher und Passanten anzulocken gedenkt. Seitens O2 Germany will man bis zur Eröffnung das Ticketing so entwickelt haben, dass man per Mobile Telefon die Eintrittskarte erwirbt und erhält, richtiger, das Mobile Telefon als Einrittskarte dient.
O2World entsteht auf dem Areal zwischen Ostbahnhof und Warschauer Brücke, das von der Gesamtfläche her größer ist als der gesamte Potsdamer Platz. Um die Arena herum wird ein ganz neues Stadtgebiet entstehen. Dafür werden allerdings noch Investoren und Betreiber gesucht.

Wie die O2World im Herbst 2008 aussehen wird enthüllten Timothy J. Leiweke, President & CEO Anschutz Entertainment Group, Oliver Biem, Leiter O2 Sponsoring, Fairs & Events, Rudolf Gröger, CEO O2 Germany, Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister von Berlin und Detlef Kornett, Geschäftsführer Anschutz Entertainment Group (v. l). Text & Photo: Udalrich von Aratora

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.