Übrig geblieben…

Das Portal

Lediglich das Portal des nordwestlichen Hauptzugangs zur großen Halle  des Anhalter Bahnhofs blieb dank der mühevollen Restaurierung erhalten, die mehr als 860 000 € kostete. Mitte Juni wurde das Zeugnis hohen handwerklichen Könnens und der Fähigkeiten des Architekten Franz Schwechten wieder der Öffentlichkeit übergeben. Es ist einziges Überbleibsel des 1959/60 abgerissenen Bahnhofsgebäudes.
Grundlage des denkmalpflegerischen Konzeptes war die Erhaltung des fragmentarischen Zustandes als Ruine, weshalb u.a. die „bewegten“ Abbruchkanten unverändert blieben. Sie wurden mit einer Abdeckung aus Blei gesichert. Somit blieb der Ruinencharakter bewahrt. Nur größere Schäden an Verblendmauerwerk und Terrakotten sowie das Erscheinungsbild stark störende frühere Reparaturen sind durch nachgebrannte Steine behoben. Besonders schwierig war die Nachbildung der bildhauerisch und handwerklich anspruchsvollen Formen. 185 verschiedene Steinformen mussten nachgebildet werden. Die größten Ornamentplatten messen 2,40 x 0,75m.              -gük-

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