Ooch det is Berlin..

In unserer Straße, der Landsberger Allee in Friedrichshain, bereitet sich ein chinesisches Ehepaar auf die Neueröffnung eines SpieleLadens vor.
Bis in die späten Abendstunden sind sie damit beschäftigt, den Laden herzurichten. Die Angebote, ein Bauernhof, eine Burganlage und viele andere Holzspielzeuge sind schon zu sehen. So mancher Knirps hat sich bereits an den Schaufensterscheiben die Nase plattgedrückt um zu sehen, was es dort eines Tages zu kaufen geben wird. Seit einigen Tagen kommt man allerdings mit der Nase nicht mehr an die Fenster. Die Gehwegplatten vor dem Geschäft wurden entfernt, Löcher gegraben und irgendwelche Leitungen wurden freigelegt. Der Wahrheit halber nicht nur vor dem neuen Geschäft. Diese Baustellen sind alle zwanzig oder dreißig Meter auf dem Bürgersteig. Und bis die wieder zugänglich, in Ordnung gebracht sind wird erfahrungsgemäß Zeit vergehen. Da wurde nichts abgesprochen, jeder machte das Seine. Alles ein wenig unkoordiniert oder egoistisch oder gar rücksichtslos? Leider trifft man dieses Phänomen nicht nur in unserer Straße. Immer öfter müssen Umwege gelaufen oder gefahren werden, weil es plötzlich, wie Maulwurfhügel auftretend, irgendwo irgendwann, irgendetwas in unserer Stadt zu buddeln gibt und dann lange Zeit die Buddelstelle auch noch unberührt liegen bleibt. Hoffen wir, dass in unserer Straße am Tag der Eröffnung aller “Spuk” vorbei ist, der Bürgersteig begehbar und auch wieder genug Platz ist, um sich die Nase plattdrücken zu können. Kleinigkeiten? Peanuts? Tja, das Koordinieren hatte man auch schon mal besser im Griff – aber auch das ist Berlin in diesen Tagen, meint Ihr Kiezreporter Manne

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