
Frankreich hat die Bouillabaisse. Italien die Pasta. Spanien die Paella. Und Deutschland? Zur WM kreiert Holger Stromberg, Chefkoch der deutschen Nationalmannschaft beim WM-
Titel 2014, die Antwort: Deutschlands erstes Nationalgericht. Kaum ein Thema ist in Deutschland so aufgeladen wie Essen. Fleisch oder vegan, Bio oder Convenience – die Diskussion ist laut, der Ton oft moralisierend. Während andere Länder ihr Nationalgericht feiern, streitet Deutschland noch darüber, ob es überhaupt eines haben darf. Das ändert sich jetzt. Inspiriert von den Lieblingsgerichten der Nationalspieler, von Schnitzel über Döner und Carbonara bis zu Bolognese und Kochbananen, vereint das Nationalgericht unterschiedliche Hintergründe und
Geschmäcker auf einem Teller. Mit Fleisch oder ohne: Jeder so, wie es ihm schmeckt.
„Bei der WM kommt ein ganzes Land zusammen – vor dem Fernseher, in der Kneipe, auf der Straße. Und was macht man dabei? Man isst. Genau das wollten wir einfangen: ein Gericht, das alle an einen Tisch bringt. Bodenständig, vielfältig, überraschend, genau wie dieser Sport“, erklärt Holger Stromberg.
So schmeckt Deutschland
Das Nationalgericht funktioniert wie ein gutes Team: verschiedene Zutaten, verschiedene Geschmäcker – vereint in einem Laugen-Fladen. Mit Schweinefleisch, Rindfleisch oder Maultaschen. Jeder wählt, was ihm schmeckt. „Mit dem Nationalgericht wollen wir zeigen, dass sich ein Land, das beim Thema Ernährung selten einer Meinung ist, trotzdem einigen kann: auf Vielfalt. Jeder darf genießen, was ihm schmeckt. Ohne Druck, ohne Dogma. Genau dafür steht ‚Iss was dir schmeckt‘“, sagt Dr. Kirsten Otto, Geschäftsführerin der Initiative Fleisch.
Passend zu den Deutschlandspielen bei der WM bringt die Initiative Fleisch das Nationalgericht mit einem Foodtruck dorthin, wo Menschen Gemeinschaft und Fußball feiern. Immer drei Stunden vor Anstoß: am 14. Juni von 16 bis 19 Uhr in der Kulturbrauerei in Berlin kann man probieren – und das kostenlos. Wer dabei ist, kann das deutsche Nationalgericht kostenfrei probieren und selbst entscheiden, ob mit Fleisch oder ohne.
Über ‚Iss was dir schmeckt‘ und die Initiative Fleisch
‚Iss was dir schmeckt‘ steht für Ernährungsfreiheit und einen respektvollen Umgang mit unterschiedlichen Essgewohnheiten. Ziel ist es, einen offenen Dialog über Ernährung zu fördern. Hinter „Iss was dir schmeckt“ steht die Initiative Fleisch. Sie setzt sich für einen faktenbasierten Austausch über das Lebensmittel Fleisch ein. Träger sind der Deutsche Bauernverband (DBV) und der Verband der Fleischwirtschaft (VDF), unterstützt von Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette – von der Landwirtschaft bis zur Verarbeitung.
Mehr Infos unter www.iss-was-dir-schmeckt.de und www.initiative-fleisch.de

Titelbild: © Initiative Fleisch
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