
Das BlueMax Theatre am Potsdamer Platz baut sein Profil als Berliner Musical- und Show-Spielstätte weiter aus. Für den Rest des Jahres 2026 und den Start ins Jahr 2027 hat das Haus ein Programm angekündigt, das bekannte Stoffe, Familienunterhaltung und neue Bühnenadaptionen miteinander verbindet. Mit rund 600 Plätzen setzt das Theater auf Nähe zum Geschehen: Das Publikum sitzt vergleichsweise dicht an der Bühne und erlebt die Produktionen in einem kompakten Rahmen. Nach dem Start der neuen Spielstätte durch ShowSlot stehen nun mehrere Titel auf dem Plan, die unterschiedliche Zielgruppen ansprechen sollen — von Märchenstoffen über Bestseller-Adaptionen bis zu populären Musicalmarken.
Noch 2026: Publikumsmagneten vor dem Jahreswechsel
Zum Ende des Jahres 2026 stehen im BlueMax Theatre noch drei Produktionen an. Den Auftakt macht „Sister Act“, das als schwungvolles Musical mit viel Gospel, Glanz und komödiantischem Tempo angekündigt wird. Die Geschichte um eine Sängerin im Zeugenschutz, die in einem Kloster untertaucht und dort das Leben aufmischt, gehört seit Jahren zu den Publikumslieblingen des Genres.
Kurz darauf folgt „Fack Ju Göhte“, die Musicalfassung des erfolgreichen, wenngleich bildungsaversen Filmstoffs. Die Produktion setzt auf Schulchaos, schnelle Pointen und bekannte Figuren, die schon im Kino ein großes Publikum erreicht haben. Zum Jahresausklang folgt mit „Der kleine Lord“ eine Weltpremiere als Musical, die sich an Familien und Besucher richtet, die zur Weihnachtszeit eine klassische, gefühlvolle Geschichte auf der Bühne erleben möchten.

Anfang 2027: Märchen, Bestseller und Neuproduktionen
Den Start ins Jahr 2027 macht „Die Schöne und das Biest“ vom 5. bis 23. Januar. Der Stoff gehört zu den bekanntesten Märchen überhaupt und wird in Berlin als neues Musical in Szene gesetzt. Im Mittelpunkt steht die bekannte Geschichte um Belle, das verwunschene Biest und die Idee, dass äußere Erscheinung weniger zählt als Charakter und Liebe.
Ab dem 28. Februar kehrt mit „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ ein weiterer populärer Klassiker auf die Bühne zurück. Die Musicalfassung des tschechisch-deutschen Märchenfilms dürfte vor allem bei einem Publikum ankommen, das mit der Originalgeschichte und ihrer Musik vertraut ist. Der Titel läuft bis Anfang April und dürfte vor allem durch seine winterliche, märchenhafte Atmosphäre wirken.
Fitzek und das neue Musiktheater
Im Frühjahr folgt mit Sebastian Fitzeks „Die Einladung“ eine deutlich düsterere Produktion. Die Bühnenfassung des Psychothrillers ist vom 8. April bis 8. Mai 2027 geplant und setzt auf Hochspannung statt auf Familienromantik. Der Stoff führt in eine abgeschiedene Berghütte, in der sich eine bedrohliche Atmosphäre aufbaut und hinter jeder Wendung eine neue Überraschung stehen soll.
Für später im Programm ist außerdem „Rapunzel – Das neue Musical“ angekündigt. Auch hier greift das BlueMax Theatre auf einen bekannten Märchenstoff zurück, setzt aber offenbar auf eine moderne Neuinterpretation.
Quelle Titelbild: ©Nico Moser-Top
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