“Ein unvergessliches Erlebnis…”

Redaktion auf Harztour

Vorweihnachtliche Redaktionstour der Berliner LOKALNAH­RICHTEN: Mit  BERLIN LINIEN BUS (BLB) sicher, preiswert und bequem in den Harz / Gütesiegel der  Teilnehmer: “Altenbrak als Perle des Bodetals  und Quedlinburg als Weltkulturerbe sind immer eine Reise wert”.

Als BLB-Pressechef Volker Breckwoldt Freitag früh am Zentralen Omnibusbahnhof (ZBO) an der Messe Berlin die Teilnehmer der Harzfahrt wort- und gestenreich begrüßte, ahnte noch keiner von ihnen, dass die 13 eine Glückszahl und sie selbst für ganze drei Tage “Glückskinder” sein würden. “Transportmittel” war einer der 41 Komfort-Reisebusse modernster Bauart des zum BLB-Ver­kehrsverbund  gehörenden Bayern Express & P. Kühn Berlin (BEX). Auf der Strecke Berlin – Bad Sachsa macht er nach rund drei Stunden auch in Blan­kenburg, einer von 15 Harz-Zielorten, Station.
Die – Taxi Heinzig Thale sicherte mit zwei Kleinbussen den Anschluss – in dem sich 350m Meter über Null auf zwei Kilometern entlang der rauschenden Bode hinziehenden Luftkurort Altenbrak für drei Tage ihr Domizil aufschlugen. Beim überregional doch schon (nicht zuletzt durch die Lokalnachrichten) einigermaßen bekannten “Harzer Jodlermeister” Andreas Knopf, inlusive Pension, Restaurant, Bergsauna und Team.
An Höhepunkten in dieser Zeit war überhaupt kein Mangel. Abend Nr. 1 gip­felte in einer Tombola, bei der die Zahl von attraktiven Gewinnen die der Lose beinahe noch übertraf. Danach lockte ein Harzer- Waldschrat (Hubertus Krieghoff) die Berliner in ein Geister- und Hexenland rund um Altenbrak. Vom von der Brücke – spucken bis hin zum Hexentanz wurden alle Register mystischer Möglichkeiten in Schwingung gebracht. Bei furiosen Hexenspielen mit Besen, Stöcken und Glühwein erhielen alle die erforderliche Bettschwere und Grundlagen für harzisch-hexische Träume in kuschelig-weichen Betten
Der 2. Tag vermittelte den Glückskindern in Quedlinburg die Bekannt­schaft mit einem Diplom-Agraringenieur. Dieser war nach der Wende arbeitslos, hat dann gezielt historische Kenntnisse erworben und sich den “Stiftshauptmann” patentieren lassen, knüpfte Kontakte, schrieb Bücher (wie “Weltkulturerbe Quedlinburg”), wandert nun seit Jahren im histori­schen Kleid und schnellen Schritts, Touristen im Schlepptau, durch die jetzt noch 22 000 (von einst 30 000) Seelen zählende 1994 in die UNESCO-Welterbe-Liste aufgenomme­nen Stadt.
In der sich am 2. Dezemberwochenende sage und schreibe 55.000 Gäste aus aller Welt versammelt hatten. Was Hans-Jürgen Meie den Glücks­kindern engagiert und unterhaltsam zu Gehör brachte, muss hier nicht wieder­holt werden. Man kann es (in seinen Büchern) und im Internet unter www.quedlinburg nachlesen. Am Abend (wieder in Altenbrak) erklang dann ein gar liebliches Geläut. Martina und Andreas waren es, die einen ergreifen­den musikalischen Vorgeschmack auf die Weihnacht boten. Dem es auch an kuli­narischem Backround nicht mangelnd sollte.
Tag Nr. 3 war ebenfalls nicht ohne. Vor allem für jene, die erst geräu­cherte Lachsforellen dort erwarben, wo insgesamt 300.000 ihrer Artgenossen 1,5 Jahre im (durch) fließenden Bodewasser auf weitere Verwendung warteten. Um sich anschließend einem Kurtest zu unterziehen. Der die Über­windung von 2000 Metern Berg mit einem Höhenunterschied von 152 Meter einschloss. Die wirklich “harten” unter den 13 Glückskindern (es waren sieben!) werden wohl bis an ihr Lebensende von dem mit dem Test verbunde­nen Sauerstoffschock profitieren!
Als die Heinzig-Kleinbusse nachmittags beim Jodlermeister vorfuhren, waren die Harzmessen gesungen. Ab Blankenburg (dessen Bahnhofs-Bushaltestelle an Tristess wohl nicht zu überbieten ist)  war wieder Komfort auf Rädern an­gesagt. Dem sich unser BLB-Pressechef Volker, zur Überraschung aller, als Servicer von Rang  brillierend zuordnete.
Der 2. Advent neigte sich, es ging auf 18.30 Uhr. Die ZBO-Ankunft glich ei­ner Punktlandung, das Urteil der 13 “Glückskinder” einer Kollektivlaudatio. Ihre Herzen schlugen höher, die Augen glänzten wie der Weihnachtschmuck in den 23 Quedlinburger Adventshöfen. Ihr Fazit waren hochprozentiger Bei­fall und unüberhörbarer Dank. An ein engagiertes Team von Einladern, Orga­nisatoren, Transporteuren, Gastgebern und Unterhaltungskünstlern. Die “Chefhexe” Petra, der gar lustige Waldschrat, das Duo Martina und Andreas, ein “patentierter” Stiftshauptmann Meie werden hier extra erwähnt.
Das alles sei eine glänzende Redaktionsidee gewesen. Wurde dem Reporter hinter vorgehaltener Hand versichert. Und bliebe ein unvergessliches Erlebnis. Sei deshalb vielleicht für eine Wiederholung im kommenden Jahr geeignet. Fügt nun selbiger hinzu. Denn trotz berechtigter Euphorie: die “Siebener-Reihe” als Test für Intelligenz und Reaktion sowie “Königstrinken” als Probe auf das Stehvermögen stehen noch aus..

Informationen: BERLIN LINIEN BUS GmbH, Tel. 030/86096-0; Fax: 030/86096-334; www.berlinlinienbus.de; Pension/Restaurant “Zum Harzer Jodlermeister”, Sankt Ritter 26a, 38889 Altenbrak, Tel.: 039456/5680; Fax: 039456/56850; Mail: zumharzerjodlermeister@t-online.de, www. zum-harzer-jodlermeister.de; Stiftshauptmann Hans-Jürgen Meie, Heinrich-Zille-Straße 5, 06484 Quedlinburg, Tel./Fax: 03946704102; Mail: info@stiftshauptmann.de; www.stiftshauptmann.de

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