Das Thermenparadies – Warmbad-Villach

Thermenparadies

Bekannte haben uns darauf aufmerksam gemacht. Sie erzählten von dem Thermal Hallenbad und der Erlebnis Therme im Warmbad Villach. Sie waren voll des Lobes über die Gediegenheit des gesamten Resorts, die Vielfalt der Angebote für Körper und Geist, die Ausstattung der Hotelzimmer.

Und sie schwärmten von der Landschaft, die das Resort umgibt, zum Beispiel von den wunderschönen, sehr gepflegten Parkanlagen oder vom Maibachl, in dem sich ohne Unterlass, Sommer wie Winter Groß und Klein im warmen Quellwasser tummeln. Gut gesprochen wurde über die Küche, die Tanznachmittage, die Golfanlage, andere Sportmöglichkeiten und, und, und.. Also besorgten wir uns eine Fahrkarte für den ICE und ließen uns nach Villach bringen. Wir fuhren vormittags in Berlin ab, genossen aus dem bequemen Reiseabteil hinausblickend, die wunderschöne, aufblühende Landschaft Sachsens, Bayerns und des Salzburger Landes bis wir am späten Nachmittag in der zweitgrößten Stadt Kärntens ankamen. Was wir als mitteilenswert erlebten, lesen sie liebe Leser nachfolgend.

Die ersten Gäste waren Römer
Im Foyer des Kurzentrums zu Warmbad-Villach steht ein römischer Weihestein. Als Stifter haben sich darauf Caius Decius Succesinus, der Aedil (Bürgermeister) von Claudium Virunum samt Gattin verewigt. Gewidmet ist er Vibe, der Göttin des sprudelnden Heilwassers. Aus dem Text ist zu entnehmen, dass der Aedil mit dem Weihestein einem Gelübde nachkam. das er für sich und seine Familie abgegeben hatte. Die Chronisten gehen davon aus, dass die Heilerfolge des Wassers zur Einlösung des Gelübdes führten. Stein und Inschrift stammen aus dem 2. Jahrhundert nach Christus. Im 21. Jahrhundert nach Christus heißt Claudium Virunum Warmbad-Villach. Die Gäste kommen nicht mehr nur aus Rom sondern aus ganz Europa. Weihesteine werden nicht mehr gestiftet, doch Zufriedenheit und Begeisterung halten weiterhin an. Wohl auch deshalb, weil sich aus der warm sprudelnden Heilquelle Österreichs das südlichste und wohl vielfältigste ThermenResort entwickelt hat.

Südliche Tage des Wohlbehagens
Bläulich leuchtet der Mittagskogel herüber, der in seiner Form dem Fujiyama gut und gerne Konkurrenz macht. Hinter seinem breiten Rücken liegt bereits Slowenien. Kaum fünfzehn Minuten sind es von der zu Füßen des Mittagskegels liegenden Stadt Villach mit dem Auto nach Italien. Kein Zweifel, hier ist Österreichs südlichster Süden, und kein Wunder auch, dass die Römer sich hier wie zu Hause fühlten. Selbst Napoleon, der Korse, hatte an dieser Stelle wohl südliche Gefühle, denn er plante, Warmbad-Villach zu einem Weltbad auszugestalten. Die Napoleonswiese, in welche der Kurpark von Warmbad-Villach nahtlos übergeht, erinnert daran. Gottlob wurde aus den Plänen nichts, so blieb dem Warmbad der Charme des Überschaubaren erhalten. Das ThermenResort unserer Tage ist dennoch über die frühere Bedeutung als “Kurort“ weit hinaus gewachsen. Aktive Gesunderhaltung, klassische Wellness, Medical Wellness, Sporturlaub und Familienurlaub, das sind die fünf Säulen, auf denen das umfassende Ferienangebot des ThermenResorts auch im Jahr 2006 ruht.

Direkt wie nirgendwo: Heilendes und vitalisierendes Wasser
Wenn man im 29° warmen Nass des großen Thermal-Hallenbades schwimmend seine Kreise zieht, kann man es deutlich sehen und spüren: das Wasser sprudelt direkt aus dem Boden. Es gibt keinen zweiten Ort, an dem man so unmittelbar über einer Heilquelle schwimmt. 120 Liter pro Sekunde drängen zur Oberfläche, zehn Millionen Liter pro Tag. Die im Wasser gebundenen Mineralien und Quellgase helfen, in Verbindung mit der Wärme, bei vielem was der Zeitgeist hervorbringt: Abnützungen und Schäden am Bewegungsapparat, an Gelenken und Muskeln, Kreislauf- und Durchblutungsstörungen, Stresszustände und vieles mehr. Bewegt man sich im Hallenbad eher in gelassener Ruhe, so ist das Wasser in der “Erlebnis-Therme“, gleich gegenüber dem Kurzentrum gelegen, in seiner freudvollsten Form inszeniert: Innen- und Außenbecken, Wasserrutschen, Sprudelbecken, Wildbach, Saunawelt, Sonnenterrassen.

Ein Ort, zwei Urlaube
Die Qualitäten der “Erlebnis-Therme“ haben nicht unwesentlich dazu beigetragen, dass das unmittelbar an die Liegewiesen der Therme grenzende Hotel “Der Karawankenhof” zu einer ersten Adressen für den Familienurlaub avancierte. Wo gibt es das sonst noch, dass die Eltern ihre Kinder den ganzen Tag lang im Wasser tollen lassen können, ihnen dabei von der Sonnenterrasse aus zusehen, sich aber auch in das Ambiente des gepflegten vier-Sterne Hauses zurückziehen können? Das Prädikat “Familienhotel“ verdient “Der Karawankenhof“ nicht nur wegen seiner Nähe zur Erlebnis-Therme. Vom Gitterbettchen bis zur ganztägigen Kinderbetreuung ist alles im Angebot, was man von einem Familienhotel erster Güte erwarten darf. Als Gast des Hauses muss man auf das klassische Warmbader Kurangebot nicht verzichten. Zum Kurzentrum mit dem Thermalbad gibt es einen wettergeschützten Zugang.
Wer südliches Ambiente und vitalisierendes Baden ohne Familie genießen möchte, muss den Ort nicht wechseln. Unmittelbar an das Kurzentrum schließt das fünf-Sterne-Hotel Warmbaderhof an. Mit modernen Zimmern, allen Wellness-Angeboten, die heute “State of the art“ sind. Einrichtungen für die medizinische Therapie, einer Hauben-gekrönten Gastronomie und einer hoteleigenen Ruhe-Zone, die nahtlos in den weitläufigen Park des Resorts übergeht, ist der Warmbaderhof das Haus für stilvolles Entspannen. Regenerieren und Genießen. Sucht man sich sein Hotel im ThermenResort ganz nach Wunsch und Befindlichkeit aus, so stehen die sportlichen und gesundheitlichen Angebote den Gästen beider Hotels in gleicher Weise zur Verfügung.

Rausgehen, loslaufen…
Napoleon pflegte sich gelegentlich auf ein kleines Stöckchen zu stützen. Ob er wohl ahnte, dass künftige Gäste des Bades, das er zu Weltruhm führen wollte, ebenfalls am Stock gehen würden? Genauer gesagt an zwei Stöcken, denn das ThermenResort hat sich in kürzester Zeit zu einem Nordic-Walking-Zentrum entwickelt. Raus aus dem Hotel, hinein in den Park, hinauf zur Napoleons Wiese und zur Römerstraße, vorbei an den wilden Abbrüchen des Dobratsch-Berges. Kein Auto weit und breit, nur allenthalben Natur.

Ankommen, wohlfühlen, abschlagen…
Wer einen Golf-Urlaub im Warmbad bucht, genießt die Tage mit dem “Hole-in-three-Effekt“ eines ganz besonderen Ortes. Nicht nur das “Driven“ auf den großzügigen Fairways des neuen, auf 540 Metern gelegenen 18-Loch-Platzes “Alpe-Adria Golf Schloss Finkenstein“ ist ein Genuss der Extraklasse. Nähert man sich am 6. Hole über den Teich dem Grün, kann es leicht passieren, dass der Ball zur schönsten Nebensache der Welt wird. Man mag es zwar kaum glauben, aber so fantastisch ist der Blick zum Dobratsch und zum Mittagskogel, den Wahrzeichen des Golfparadieses Villach in Kärnten. Großartiger Platz, herrliche Naturerlebnisse – damit nicht genug: Den Gast des Thermen Resorts erwartet nach dem Spiel ein dritter Hochgenuss: “After-Work-Golf-Wellness“ im 1.800 m2 großen Thermen-Vitalcenter des Warmbaderhofs. Hier findet jedes Spiel den gelungenen Abschluss! Abschalten, entspannen und sich dem Gefühl von Wohlbefinden überlassen. Beim Baden im angenehm temperierten Thermalwasser   (indoor   und   outdoor),   den   Massagen, Schönheitsbädern und Thalasso-Anwendungen wird man wieder fit für den nächsten Tag am Ball.
Noch viele weitere angenehme Eindrücke ließen sich schildern. Zum Beispiel die wir in der interessanten und anspruchsvollen Saunawelt erlebten. Leider – wir waren nur auf einen “Schnupperkurs” vorbeigekommen. Aber was wirklich ausgesprochen “Schade” ist: das “Thermenparadies Warmbad Villach “ liegt nicht nur wenige Kilometer vor Berlin.
Text: M&P/Gütte. Fotos: Gütte (3), M & P  (2)

Weitere Infos: www.warmbad.at

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