Adlon-Eigner vor der Pleite?

Anno August Jagdfeld, der Allein-Inhaber der Kölner Fundus Immobilienfonds hat auch in Berlin kräftig investiert.

Seine bekannteste hauptstädtische Investition ist das Hotel Adlon, die berüchtigtste wohl die Pyramide auf halbem Wege zwischen der Ostcity und Marzahn, das wahrscheinlich unbekannteste Jagdfeld-Objekt ist das Frankfurter Allee Plaza. Und letzteres ist in der Vergangenheit immer ob seiner günstigen Parkpreise aufgefallen. So zahlte man für jede angebrochene Parkstunde eine Gebühr von 1,00 Euro und über Nacht – von 18 Uhr abends bis 8 Uhr morgens – insgesamt auch nur 1,00 Euro. Und das zur Silvesternacht an der Einmündung Finowstraße – Frankfurter Allee stets eine wahre Straßenschlacht im Böller- und Raketenschießen stattfindet, ist die preiswerte Autounterkunft für manchen Anwohner eine wahre Freude.
Doch weit gefehlt zum letztjährigen Weihnachtsfest und Jahreswechsel. Das Centermanagement (oder wer auch immer) hatte die Preise fein säu­berlich überklebt und so genannte Sonderangebote kreiert:  Zur freudigen Überraschung insonderheit vieler Stamm­gäste aus der Nachbarschaft kostete nun die erste Stunde 1,50 Euro, die “Übernachtung” gar fünf Euro – einmal also 50 Prozent, das andere mal gar gleich 400 Prozent mehr. Und gleich eingeschlossen: 19 Prozent Mehrwertsteuer, die eigentlich erst ab 0.00 Uhr in der Neujahrsnacht erhoben werden durften.
Bei solchen Sonderangeboten stellt sich ganz automatisch die Frage:  Steht Jagdfelds Frankfurter Allee Plaza vor der Pleite?

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