Mythen zur Laser-Haarentfernung – ein Faktencheck

Ob an den Beinen, in der Achselhöhle oder der Bikini-Zone – störende Härchen wachsen leider an den unterschiedlichsten Körperstellen. Wem häufiges Rasieren zu aufwendig und ein Waxing zu schmerzhaft ist, der hat vielleicht schon über eine Haarentfernung mittels Laser nachgedacht. Allerdings kursieren noch immer viele Mythen über Laser Haarentfernung. Das führt zu Verunsicherungen – Zeit für einen Faktencheck!

Hier sind die häufigsten Mythen:

1. Laserlicht schadet Haut und Organen

Das vom Laser abgegebene Licht dringt nur wenige Millimeter tief in die Haut ein und wirkt auf die Haarfollikel. Weder tiefere Hautschichten noch Organe werden vom Laser erreicht. Darum ist maximal mit einer leichten Hautrötung zu rechnen, die in der Regel schon nach wenigen Stunden wieder ganz verschwindet.

2. Eine Laser-Haarentfernung kann zu Narben führen

Bei einer nicht fachgerechten Behandlung mit einem minderwertigen Gerät sind diese Bedenken berechtigt: Durch eine Überhitzung können Verbrennungen entstehen. Aber wer sich für ein professionelles Studio mit modernem Equipment und geschulten Mitarbeitern entscheidet, braucht sich nicht zu sorgen. Bei einer fachmännischen Verwendung sind Verbrennungen der Haut durch den Laser ausgeschlossen. Außerdem verfügen professionelle Geräte über eine integrierte Kühlfunktion, damit die Haut bei der Behandlung nicht zu heiß wird.

3. Für eine dauerhaft haarfreie Haut ist eine Behandlung ausreichend

Das wäre erfreulich, aber leider stimmt auch dieser Mythos nicht. Für einen nachhaltigen Erfolg sind mehrere Sitzungen notwendig. Das liegt daran, dass Haare einen bestimmten Wachstumszyklus haben. Nur in der aktiven Wachstumsphase lässt sich der Haarfollikel durch die Behandlung zerstören. Befindet sich das Haar gerade in der Abbau- oder Ruhephase, spricht es auf die Bestrahlung nicht an.

4. Die Behandlung regt den Haarwuchs erst an

Das Gegenteil ist der Fall: Nach einer Laserbehandlung wachsen die Haare erheblich weicher, dünner und weniger zahlreich nach.

5. Die Laser-Haarentfernung verursacht Schmerzen

Wann und wie intensiv wir Schmerz empfinden, ist eine sehr individuelle Sache und kann stark variieren. Darum spüren Menschen die dauerhafte Haarentfernung mittels Laserlicht auch ganz unterschiedlich auf der Haut. Normalerweise tritt aber nur ein leichtes Kribbeln oder Brennen auf. Schmerzempfindlichen Personen hilft eine Betäubungscreme, die vor der Behandlung aufgetragen wird.

Bildnachweis: MurrrPhoto auf Pixabay

Dieser Inhalt ist nur für registrierte Nutzer sichtbar. Wenn Sie sich bereits registriert haben, melden Sie sich bitte an. Neue Nutzer können sich weiter unten registrieren.

Anmelden

acht + 2 =