Juckende und trockene Haut? Neurodermitis-Beschwerden von innen lindern

Trotz Neurodermitis unbeschwertes Badevergnügen? Eine Therapie mit regulierenden Darmbakterien kann dazu beitragen, Neurodermitis-Beschwerden von innen zu lindern. Bildquelle: stock.adobe.com / DragonImages

Die Haut juckt, ist gerötet, entzündet sich und nässt – klassische Symptome von Neurodermitis! Die chronisch-entzündliche Hautkrankheit tritt meist im Säuglings- oder Kindesalter auf. Als Ursache wird eine genetische Veranlagung angenommen, die einerseits zu einer spröden, rissigen und damit durchlässigen Hautbarriere und andererseits zu einer Überreaktion des Immunsystems auf äußere Reize führt. Therapiemethoden unter Einsatz von Kortison sind häufig unverzichtbar, können dauerhaft aber auch Nachteile haben. Daher verweisen viele Hautärzte inzwischen auf regulierende Darmbakterien in ausgewählten Probiotika, um Neurodermitis-Beschwerden von innen zu lindern und so die Lebensqualität nachhaltig zu verbessern.

Neurodermitis gehört zu den häufigsten chronischen Hauterkrankungen im Kindesalter. Kaum zu glauben, aber fast jedes vierte Baby leidet darunter. Auch wenn die Symptome im Laufe der Jahre meist nachlassen, ist trotzdem noch jedes 12. Kind im Schulalter davon betroffen. Neurodermitis zählt zu den „atopischen“ Erkrankungen, bei denen nicht die Krankheit selber, aber das Risiko sie zu entwickeln vererbt wird. Bei den Betroffenen kann die Hautbarriere ihre Schutzfunktion erblich bedingt nicht ausreichend wahrnehmen und erleichtert das Eindringen von Reizstoffen. Zusätzlich spielt – als zweiter Risikofaktor – das Immunsystem sozusagen verrückt und reagiert auf eigentlich harmlose Reize mit einer überschießenden, allergischen Reaktion auf der Haut.

Neben dem direkten Leidensdruck durch Jucken und Nässen greift Neurodermitis für viele Betroffene tief in ihren Alltag ein und kann soziale Isolation, verringerte Leistungsfähigkeit bis hin zu echten Depressionen auslösen. Besonders gefürchtete Folgen der gestörten Hautbarriere: Sogenannte Superinfektionen mit Bakterien, Viren oder Pilzen, die zu weiteren Komplikationen führen können.

Kortison heutzutage nicht mehr dauerhaft empfohlen

Die Symptome der Neurodermitis treten meistens schubweise auf. In den mehr oder weniger langen beschwerdefreien Phasen bleibt die Haut allerdings sehr trocken, rissig und empfindlich. Dann plötzlich flammt die Krankheit wieder auf. Die Anzahl möglicher Auslöser ist nahezu unüberschaubar: Stress, UV-Strahlung, Allergene wie Pollen oder Hausstaubmilben, Pflegeartikel wie Deo oder Shampoos, trockene Luft, Waschmittel, Lebensmittel wie Milch, Eier, Nüsse, Weizen, Soja.

In erster Linie sollten solche Auslöser erkannt und vermieden werden, vielfach sind es aber schlichtweg zu viele. Neurodermitiker sollten zudem darauf achten, ihre Haut regelmäßig mit rückfettenden Lotionen zu pflegen, um die Hautfeuchtigkeit zu erhalten und so die gestörte Hautbarriere zu stärken. Bei akuten Schüben oder starken Entzündungen kann die Anwendung von Kortisoncremes notwendig sein, um die Symptome schnell zu lindern und die Entzündung zu reduzieren. Diese sollten jedoch nur auf ärztliche Anweisung und für den empfohlene Zeitraum verwendet werden. Ein dauerhafter Einsatz birgt das Risiko von Hautverdünnung, Entzündungen der Haarwurzeln und Pigmentstörungen.

Natürlich aus dem Bauch

Insbesondere Eltern möchten daher übermäßigen Kortison-Einsatz vermeiden und suchen nach natürlicheren und langfristigeren Lösungen. Hier kommen zwei speziell ausgewählte probiotische Bakterienstämme zum Einsatz (enthalten in Innovall ATOP, rezeptfrei in Apotheken). Als “Therapie von innen“, bieten sie die Möglichkeit, das gestörte Immunsystem der Betroffenen natürlich aus dem Bauch heraus zu regulieren. Die Einnahme dieser beiden Bakterienstämme über 12 Wochen zeigte in klinischen Studien einen deutliche Rückgang der Neurodermitis-Beschwerden und eine geringere Empfindlichkeit gegenüber Reizstoffen. Dies führte zu einem langfristig gesenkten Kortisonverbrauch und einer deutlich verbesserten Lebensqualität der Betroffenen und ihrer Angehörigen. Aber wie lässt sich dieser Zusammenhang zwischen Darm und Haut erklären?

Gesunder Darm – gesunde Haut

Die Gesundheit der Haut ist eng verknüpft mit der Darmgesundheit. Beide Organe kommunizieren über das Immunsystems intensiv miteinander. Der Darm beherbergt nicht nur über 80 Prozent aller für die körpereigene Abwehr maßgeblicher Immunzellen, sondern auch eine Vielzahl von Bakterien, bekannt als Darmflora oder Mikrobiom. Diese Bakterien spielen eine entscheidende Rolle bei Entzündungsreaktionen im ganzen Körper, auch auf der Haut. Studien konnten belegen, dass die die Zusammensetzung des Darm-Mikrobioms bei Neurodermitis-Patienten oft gestört ist – eine sogenannt Dysbiose.

Hier kommt der große Moment der beiden in Innovall ATOP enthaltenen Bakterienstämme. Sie können dem Immunsystem dabei helfen, genau diejenigen Immunzellen zu fördern, mit denen entzündungsfördernde Überreaktionen eingebremst werden. Selbst wenn eine äußerliche Behandlung bei Neurodermitis häufig unverzichtbar bleibt, erhalten Betroffene so zusätzlich die Möglichkeit, das aus dem Gleichgewicht geratene Immunsystem auf natürliche Weise auszubalancieren. So lassen sich Neurodermitis-Beschwerden langfristig an der Wurzel packen. Kein Wunder, dass sich die Lebensqualität unter diesen Voraussetzungen signifikant verbessert. Was Eltern freut: Die Therapie kann schon Kindern ab einem Jahr zugute kommen und den Kortisonverbrauch langfristig senken.

Bild: stock.adobe.com / DragonImages

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