Spaniens Sonne an der Spree

Klaus Kartmann

An der Weidendammbrücke, wo Friedrichstraße und Weidendamm sich “Guten Tag” sagen, eröffnete am 1. Oktober das Meliá Hotel Berlin seine Pforte, und gleich 160 Gäste (80 Zimmer) strömten herein.

Klaus Kartmann, der General Manager des ersten Meliá-Hotels der spanischen Hotelgruppe Sol Meliá in Deutschland: “Eine harte Bewährungsprobe – 30 Zimmer wären ausreichend für den ersten Tag gewesen, um Haus und Service zu testen. Aber wir schaffen es…” Was er sich allerdings wünschte, wäre schon ein ansprechender Besuch des à la Carte-Restaurants “Café Madrid” in der Bel Etage, wo man nicht nur die spanischen kulinarischen Delikatessen und die in der Sonne der iberischen Halbinsel gereiften Weine genießen, sondern auch den Blick über die Friedrichstraße und die prachtvolle Kulisse des Schiffbauerdamms schweifen lassen kann.
Mit dem Hotel “bringen wir die Sonne Spaniens nach Berlin” – so postulierte der welterfahrene Hotelier die Eröffnung des 4-Sterne-Superior-Hauses, das die Hotellandschaft zwischen Potsdamer Platz und Bahnhof Friedrichstraße auf gehaltvolle, sprich Sol Meliá-Weise ergänzt. Das bedeutet geradlinige Formen, teils dezente, teils kräftige Farben (Grün- und Rottöne), warme Materialien wie Travertin aus Persien oder amerikanisches Kirschholz und entsprechende Lichtspiele (indirekte Beleuchtung an Säulen und Wänden in Kombination mit kleinen, edlen Lüstern in den öffentlichen Bereichen und in den beiden Ballsälen, die insgesamt in acht Tagungsräume (mit Tageslicht) unterteilt werden können und ein Foyer einschließen (WirelessLAN Area). Platz für bis zu 800 Personen…
Für den Schlafgast stehen 355 Zimmer, acht Juniorsuiten sowie eine Präsidentensuite zur Verfügung. Zu letzterer gehören zusätzlich Salon und Yacuzzi sowie DVD- und CD-Player (auch in den Juniorsuiten). Klimaanlage, Sat-TV und Pay-TV sowie Play-Station, Direktwahltelefon und Internetzugang, Safe, Minibar, Fön und Schminkspiegel befinden sich in allen Zimmern.
In der siebten Etage übrigens befindet sich der “Executive Club”. Ein Fitness-Center, unter anderem mit Bodybuilding-Bereich, Sauna und Jetduschen rundet das Angebot ab.
Der Service schließt darüber hinaus Hotelshop in der Lobby, Computerarbeitsplätze im Lobbybarbereich über Tiefgarage bis hin zu Kindermädchen und Arzt auf Anfrage.
Im Erdgeschoss befindet sich auch eine Tapas-Bar mit separatem Eingang von der Straße her. Hier will man dem Berliner und seinen Gästen spanische Lebensweise nahe bringen und mit den berühmten kulinarischen Genüssen Spaniens verwöhnen. Nicht Tapas schlechthin, sondern Gourmet-Tapas”, wie ein freundlicher Kellner gegenüber dem Autor versicherte. Über eine Treppe übrigens gelangt man aus der eleganten Bar – Eleganz im ganzen Haus bis ins letzte Detail übrigens – in das eingangs erwähnte Café Madrid – womit sich der Kreis schließt.

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