Hommage an die Metropole und den Alexanderplatz

Neues entsteht

Die Baugrube für das neue Einkaufs- und Freizeitzentrum „Alexa“ entlang der Alexanderstraße ist gewaltig. Auf mehr als 25.000 Quadratmeter erstreckt sie sich und ragt mehr als zehn Meter in die Tiefe. Spätestens in einem Jahr soll das neue Erlebnis- und Shopping Center seine Türen öffnen.

Architektur und Innengestaltung  soll die Einmaligkeit von „Alexa“ dokumentieren. „Das Konzept und Design des Centers ist eine Hommage an die Metropole Berlin und den Alexanderplatz. Es erinnert an den Stil des Art Deco und zeigt überall Zeugnisse der Goldenen Zeit, als Paris, Berlin oder London europäische Kulturmetropole waren“, sagt Architekt José Quintela, Direktor bei Sonae. So würden Freizeitelemente der damaligen Zeit aufgegriffen. Metropolis, Tanz, Musik und Food Court sollen dem Besucher mehr als nur Einkaufsvergnügen bringen. Die Investoren,  Sonae Sierra (Portugal) und  Fonciére Euris (Frankreich) können hierbei auf ihre 39 erfolgreich betriebenen Freizeit- und Einkaufszentren mit mehr als 400 Millionen Besuchern in Portugal, Frankreich, Italien, Griechenland, Spanien und Brasilien verweisen.
Das Erfolgsrezept ist ein wohl überlegter Branchenmix, der künftig auf 54.000 Quadratmetern geboten wird. Die ersten Mieter in dem neuen Shoppingcenter stehen bereits fest. So werden beispielsweise die Media-Saturn-Holding, Rossmann, Edeka-Reichelt, Douglas, Thalia sowie Zara und Intersport größere Flächen mieten. Zudem werden 171 weitere Läden, inklusive 17 Restaurants, die Einmaligkeit des Zentrums am Alexanderplatz ausmachen. Zudem entstehen dort zirka 1.000 neue Arbeitsplätze. Für „Alexa“ haben die Eigentümer regen Zuspruch errechnet. Zum Einzugsgebiet zählen sie 1,86 Millionen Menschen, die innerhalb von 30 Minuten das Zentrum erreichen können. 1.600 Parkplätze in drei unterirdischen Geschossen stehen zur Verfügung. Zudem werden 13 Personenaufzüge, 28 Rolltreppen sowie vier Fahrsteige in das Haus eingebaut. Ein wesentlicher Eckpunkt im Konzept sind die Freizeitflächen innerhalb des Gebäudes. Sie stehen für unterschiedliche Aktivitäten von Sport bis Tanz oder Konzerte zur Verfügung. „Wir freuen uns, mit Alexa einen Impuls zur Wiederherstellung des Areals um den Alexanderplatz zu geben“, sagt Alvaro Portela von Sonae Sierra. Denn auch außerhalb der 290 Millionen Euro Neubauinvestition, an der Alexanderstraße, tut sich etwas. Der Umbau des „Kaufhof“ auf dem Alexanderplatz wird bereits in einem Monat  beendet und im Herbst zieht C & A ins sanierte Berolinahaus. (Stev Ostlicht)

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