Dreigroschenoper im Berliner Admiralspalast

Dreigroschenoper PK

Die Deutsche Bank fördert als Hauptsponsor die Dreigroschenoper in der Inszenierung von Klaus Maria Brandauer im Berliner Admiralspalast.

Um mehr dazu zu erfahren war die Berliner Presse so reichlich wie schon lange nicht mehrzu kommunalen Ereignissen am 21. März in das innen und außen noch recht ramponierte Gebäude in der Friedrichstraße gekommen. Klaus Maria Brandauer und Lukas Leuenberger arbeiten an der Realisierung der Dreigroschenoper Inszenierung. Jedenfalls war ihnen die Freude anzumerken zu diesem Zeitpunkt das Vorhaben kund zu tun. Es sei Ihnen die Möglichkeit gegeben, die Fantasie zu bereichern um eine besondere Aufführung an einem besonderen Aufführungsort und ebenso in der umgekehrten Reihenfolge zu gestalten.

Nun sei diese Fantasie so weit gekommen, dass sie als Ereignis vorgestellt werden könne. Mit der Premiere der “Dreigroschenoper“ am 11. August 2006 wird auch der Admiralspalast nach langer Zeit wieder erlebbar.

Die Dreigroschenoper von Brecht & Weill, Theaterereignis der Zwanziger Jahre und Buhnenklassiker des 20. Jahrhunderts, dieses Stück zum 50. Todesjahr von Bertolt Brecht in der alten und neuen Hauptstadt Berlin aufzuführen, war ein lang gehegter Wunsch. Die Dreigroschenoper steht für das Berlin der “Wilden Zwanziger“. Eine Großstadt zwischen Glanz, Straßenkampf und Wirtschaftskrise, zwischen Aufbruch und Abgrund. Mittendrin, in Berlin-Mitte, wollte Klaus Maria Brandauer Die Dreigroschenoper inszenieren. Bei allen Lücken, Ablagerungen und Schichten der letzten achtzig Jahre liegt hier immer noch etwas von der pulsierenden Metropole der “Goldenen Zwanziger“ in der Luft. Ein einmaliger Glücksfall also, dass genau hier in dieser geschichtsträchtigen Gegend eine der legendären Großstadtbühnen just zum Brecht-Sommer 2006 ihre Wiedereröffnung feiert.

Dank der Initiative von Joachim Barth, Helgi Björnsson, Marcus Flügge, Jon Tryggvason und Falk Walter erstrahlt der Admiralspalast am Bahnhof Friedrichstraße in neuem Glanz. Für seine Inszenierung hat Klaus Maria Brandauer Künstler gewonnen, die, wie er, niemals zu überreden, sondern allein zu begeistern sind.
Text und Foto: Gütte

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