Berliner Volk ist zahlenmäßig gewachsen

Nach Mitteilung des Statistischen Landesamtes stieg die Bevölkerungszahl Berlins im Jahr 2005 um etwa 7400 Personen (+ 0,2 %) auf 3.395.200 Personen.

Damit war nach den Bevölkerungsabnahmen in den Jahren 2003 (- 3900 Personen) und 2004 (- 600) wieder eine positive Entwicklung zu verzeichnen. Im vergangenen Jahr kamen rund 29.000 Kinder lebend zur Welt, etwa 500 weniger als im Jahr zuvor. Knapp 32.000 Personen sind verstorben, so dass sich ein Sterbeüberschuss von rund 3000 Personen ergab.
Der Bevölkerungsgewinn resultiert allein aus einer positiven Wanderungsbilanz. 117.100 Personen zogen nach Berlin, 106.900 Personen verließen die Stadt. Der Wanderungsgewinn von 10.200 Personen lag damit deutlich höher als im Jahr 2004, in dem lediglich ein Plus von 1700 Personen ermittelt worden war. Der aktuelle Zuwachs wurde insbesondere durch einen Zuzugsüberschuss aus dem Ausland (14.500 Personen) bestimmt. Eine gleichfalls positive Bilanz ergab sich bei den Wanderungen zwischen Berlin und dem übrigen Bundesgebiet (ohne das Berliner Umland) von 7200 Personen. Gegenüber seinem Umland hatte die deutsche Metropole wiederum einen Verlust zu verzeichnen, der mit rund 11.600 Personen zu Buche schlug und damit etwas niedriger lag als im Jahr zuvor (12.900 Personen).     UvA

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