Stütze statt Spitze: Dessouskauf ist Gesundheitssache

Angenehmer Stoff, ein schmeichelnder Farbton und verspielte Applikationen – so beschreiben viele Damen ihren Traum-BH. Was viele vergessen: Das gute Stück muss auch richtig sitzen. Greift man beim Dessous-Kauf zur falschen Größe, wird das im Alltag schnell unangenehm und kann langfristig ernsthafte gesundheitliche Folgen haben.

Untersuchungen zeigen: Fast die Hälfte aller Frauen trägt den falschen BH – bei jeder Dritten ist das Modell schlichtweg zu klein gewählt. Dabei sollten Passform und Komfort in jedem Fall an erster Stelle stehen, denn wer beim BH-Kauf nachlässig ist, schadet seiner Gesundheit. Angefangen bei Verspannungen und Kopfschmerzen bis hin zu Druckstellen und unangenehmen Hautirritationen können bei falscher Größe und Passform viele Unannehmlichkeiten auftreten. Mit unseren Tipps zur richtigen Dessous-Wahl kann das in Zukunft vermieden werden.

  1. Maß nehmen: Der wichtigste Faktor für den gut sitzenden BH ist die passende Größe. Viele Frauen entscheiden sich aus Gewohnheit für das falsche Körbchen, dabei kann man das einfach selbst ausmessen. Unmittelbar unter dem Brustumfang misst man die Unterbrustweite, den ersten Wert der BH-Größe, zum Beispiel 75. Der Umfang an der stärksten Stelle des Busens ist die Oberbrustweite. Aus der Differenz der beiden Werte ergibt sich die Körbchengröße: 16 bis 18 Zentimeter entsprechen zum Beispiel einem C-Cup. Was viele nicht wissen: Die BH-Größe einer Frau kann sich mit der Zeit verändern. In unterschiedlichen Lebensphasen, zum Beispiel in der Schwangerschaft oder Stillzeit, oder nach einer Gewichtszunahme oder -abnahme variiert die Größe der Oberweite. Auch Alter und Hormonschwankungen tragen dazu bei, dass sich die Größe ändert. Deshalb sollte in regelmäßigen Abständen erneut gemessen werden.
  2. Immer anprobieren: Größen variieren von Marke zu Marke und die einzelnen Maße können bei verschiedenen Herstellern ganz unterschiedlich ausfallen. Deshalb sollte man einen BH immer anprobieren und nicht nur den Angaben im Etikett vertrauen. Beim Dessous-Anbieter Enamora hat man ein praktisches Tool für diese Problematik eingerichtet: Nachdem man seine persönlichen Maße hinterlegt hat, wird für jedes einzelne Modell aus dem Online-Shop die passende Konfektionsgröße angezeigt.
  3. Die richtige Unterstützung: Es gibt Fehlkäufe, die können leicht vermieden werden. Verzichten Sie beispielsweise auf zu schmale Träger. Diese schneiden vor allem bei üppiger Oberweite schnell ein. Durch diesen Druck können die im Schulterbereich zusammenlaufenden Nerven und Muskeln abgeklemmt werden. Das Resultat sind Kopfschmerzen und Beschwerden im Nacken-, Schulter- und sogar Armbereich. Ideal sind breite Träger, die möglichst weit außen sitzen. Doch auch das Unterbrustband hat eine wichtige stützende Funktion – es entlastet die Träger und damit auch Schultern und Rücken. Viele wählen den Unterbrustumfang zu groß, das erkennt man daran, dass der BH im Laufe des Tages am Rücken immer weiter nach oben rutscht. Hier sollte das Modell straff anliegen. Im besten Fall sitzt der BH auch ohne Träger perfekt. Ein letzter Tipp: Wenn der BH noch neu ist, sollte man ihn mit den äußeren Häkchen verschließen – weitet sich der BH nach einiger Zeit, kann man ihn enger tragen

(Artikelfoto: Flickr Come una donnaManuela Montanarelli | CC BY-2.0Bestimmte Rechte vorbehalten)

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