Frühling in Montenegro

Der Adriastrand von Montenegro, zwischen Kroatien und Albanien liegend, gehört mit zu den schönsten Landschaften am Mittelmeer. Über der Küste und einigen  vorgelagerten Inseln steigt das Durmitor-Gebirge bis über 2200 m an. Die Berge schützen das Tal vor rauhen Winden, begünstigen das  mediterane Klima und den üppigen Pflanzenwuchs.

Eingebettet im Grün der Palmen liegen zahlreiche Hotels, Pensionen und Ferienanlagen. Ab und zu schiebt sich eine Halbinsel ins Meer, auf der malerische Städtchen und romantische Dörfer liegen, zum Beispiel  Budva und das einstige Fischerdorf Sveti Stefan. Mit 270 Sonnentagen zählt diese Region zu den beliebtesten Ferienorten an der montenegrinischen Adriaküste. Budva wurde im 4. Jahrhundert v. Chr. von den Illyrern gegründet, 168 n. Chr. von den Römern besetzt. Nach diesen diente die Stadt wie ganz Montenegro allen möglichen Herrn, den Byzantinern, Osmanen, Slawen oder Venezianern. Seit dem Ende des 1. Weltkrieges gehörte  Montenegro zu Jugoslawien. Nach dessen Zerfall gründete sich im Jahre 2002 der Staat “Serbien und Montenegro”. Das kleine, nur etwa 650 000 Einwohner zählende Montenegro, blieb jedoch weitgehend selbständig. Das zeigt sich u.a. in der Einführung des Euro als Landes-währung, während in Serbien der Dinar Zahlungsmittel ist.

Budva besteht aus zwei Teilen. Auf der Landzunge liegt die Altstadt mit ihren engen Gassen, entlang der Küste breitet sich die Neustadt mit weißen Villen und modernen Hotelbauten aus. Fotogen und faszinierend ist die Altstadt. Die begehbare, zehn Meter hohe Stadtmauer wurde im  15. Jahrhundert auf den Fundamenten einer Mauer aus dem 9. Jahrhundert errichtet. Sehenswert ist die Kathedrale, die Johannes dem Täufer gewidmet ist. Seine Beliebtheit bei Urlaubern verdankt Budva den Kies- und Sandstränden  innerhalb malerischer Buchten. Auf der Insel Sveti  Stefan entstanden im 15. Jahrhundert für wohlhabende  Montenegriner Wohnbauten, die kleinen Festun-gen ähneln. Hierher wollten sie sich bei Gefahr auf dem Festland zurückziehen. Längst wurde die Insel durch einen Steg mit dem Festland verbunden. Ansonsten änderte sich wenig.  Unter  Wahrung des historischen Ambientes wurde Sveti Stefan ab 1960 sorgfältig restauriert und  zu einer einzigartigen Ferienanlage mit komfortabel eingerichteten Appartements umgestaltet.

VENTOURA-Reisen, ein Unternehmen der Eberhardt Travel GmbH, bietet vom 17. April  bis 29. Mai 2004  sechs 8-tägige Flugreisen nach Montenegro an. Von  Berlin-Schönefeld oder Dresden-Klotsche geht es mit der serbischen Fluggesellschaft JAT zum montenegrinischen Adria-Airport Tivat und von dort mit Bussen weiter zum gebuchten Hotel. Urlaubsdomizile  sind wahlweise das “Mediteran” am Strand von Budva-Becici oder das “Avala”, am Strand und in unmittelbarer Nähe der Altstadt von Budva gelegen. Zum Programm gehören eine Stadtbesichtigung in Budva, ein Ausflug zu dem 28 km tief ins Gebirge eingeschnittenen und überwältigenden Kotorski-Fjord  mit dem historischen Städtchen Kotor einschließlich einer Bootsfahrt. Ferner eine Montenegro-Rundfahrt hinauf zum  Lovcen-Gebrige  und zur alten Residenzstadt Cetinje. Fakulta-tive Ausflüge  nach Milocer, Sveti Stefan und Bar, ins kroatische Dubrovnik oder zum Skutarisee, dem größten Binnensee des Balkans – und  einzigartigen Naturparadies – können zusätzlich gebucht werden.

Hans  Krumbholz

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