
Antibiotika können Leben retten. Aber nur, wenn sie richtig und vor allem lange genug eingenommen werden. Doch es gibt ein Problem: Viele Patienten brechen ihre Therapie zu früh ab, weil sie zu stark unter typischen Nebenwirkungen wie Durchfall oder Blähungen leiden. Das ist fatal, denn eine verkürzte Behandlung mindert nicht nur die Wirksamkeit, sondern erhöht auch das Risiko gefährlicher Antibiotika-Resistenzen, wie die WHO immer wieder betont. Um die Verträglichkeit einer Antibiotikatherapie zu verbessern, empfehlen inzwischen immer mehr Mediziner begleitend sogenannte Probiotika. Allerdings nur unter einer Voraussetzung: Ihre positiven Effekte müssen durch anerkannte wissenschaftliche Studien nachgewiesen sein.
Unser Darm beherbergt eine enorme Vielfalt an Mikroorganismen. Sie bilden zusammen die sogenannte Darmflora – auch „Mikrobiom“ genannt. Eine gesunde Darmflora bildet Vitamine, schützt vor schädlichen Erregern, unterstützt die Verdauung und ist entscheidend für unsere Abwehrkräfte.
Unverzichtbar, aber nicht ohne Folgen: Antibiotika
Viele Infektionskrankheiten lassen sich ohne Antibiotika kaum behandeln. Doch Patienten erleben während der Therapie häufig, wie stark diese Medikamente auch die „guten Bakterien“ angreifen. Fachleute sprechen dann von einer Dysbiose. Bereits kurz nach Beginn einer Antibiotikatherapie können Beschwerden wie Blähungen, Bauchschmerzen oder Durchfall auftreten. Etwa zehn Prozent der Patienten entwickeln einen Antibiotika-assoziierten Durchfall (AAD). Hinzu kommt, dass sich bei einer geschwächten Darmflora andere Keime leichter vermehren können – etwa der Hefepilz Candida albicans, der vor allem die Schleimhäute im Mund- und Intimbereich befällt. Besonders Frauen kennen den unangenehmen Juckreiz im Intimbereich als direkte Folge. Denn die Dysbiose dezimiert die natürlichen Milchsäurebakterien in Darm und Scheide, die Schleimhäute verlieren ihren Schutz und die geschwächte Abwehr öffnet Tür und Tor für Erreger.
Darmflora gezielt schützen
„Vorbeugen ist besser“ – heißt ein alter Leitsatz. Ganz in diesem Sinne plädieren Experten wie Patrick Heinz, Geschäftsführer der Deutschen Gesundheitshilfe (DGH), für ein frühzeitiges Gegensteuern: „Da das gesamte Mikrobiom durch Antibiotika in Mitleidenschaft gezogen wird, empfiehlt es sich, die Darmschleimhaut nicht erst bei Beginn oder gar nach einer Antibiotika-Behandlung, sondern bereits ein oder zwei Tage davor bis etwa eine Woche danach gezielt zu unterstützen. Zum Einsatz sollten hier nur solche Probiotika kommen, die ihre Wirksamkeit in klinischen Studien belegt haben.“
10 wirksame Helfer – ein Ziel
Gleich mehrere solche Prüfstudien zeigen, wie effektiv eine speziell entwickelte Kombination aus zehn genau aufeinander abgestimmten Bakterienstämmen (Omni-Biotic 10, rezeptfrei in Apotheken) das bakterielle Ungleichgewicht ausgleichen kann. Zweimal täglich ein Beutel, in Wasser, Milch, Tee oder Joghurt aufgelöst, genügt, um die Darmflora zu stabilisieren und die Regeneration der durch Antibiotika angegriffenen, empfindlichen Darmschleimhaut zu fördern. So werden die typischen Begleiterscheinungen wie Blähungen oder Durchfall seltener und das Immunsystem erholt sich schneller. Wer die Wirkung optimieren will, nimmt die zehn wirksamen Helfer morgens vor dem Frühstück und abends vor dem Abendessen ein. Die Anwendung ist auch bei Kindern empfohlen. Für die Jüngsten gibt es eine speziell auf die Bedürfnisse des jungen Organismus’ zugeschnittenen Variante.
Natürlicher Schutz – direkt dort, wo er gebraucht wird
Die In Omni-Biotic 10 enthaltenen, zehn aufeinander abgestimmten Bakterienstämme, kommen natürlich im Darm vor. Die Einnahme kann also auch während Schwangerschaft und Stillzeit erfolgen. Ein aufwändiger Herstellungsprozess schützt die zugeführten Bakterien gegen Magensäure. So können sie den Verdauungstrakt sicher passieren und sich gezielt im Darm ansiedeln. Viele einfache, insbesondere im Internet angebotene Probiotika erfüllen diesen Qualitätsstandard nicht. Gut zu wissen hingegen: In der modernen Medizin werden wissenschaftlich geprüfte, in Apotheken erhältliche Probiotika mittlerweile oft routinemäßig empfohlen. Insbesondere begleitend zu einer Antibiotikatherapie, um die empfindliche Darmflora effektiv zu schützen, die körpereigenen Abwehrkräfte zu stärken und Durchfall sowie sonstige Darmbeschwerden nachhaltig zu vermeiden.
Bild: stock.adobe.com / Shisanupong
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