Dank den Kämpfern gegen die Kastanienminiermotte

Seit Mitte September engagierten sich viele Kitas und Schulklassen aber auch einzelne Familien in Zusammenarbeit mit dem Amt für Umwelt und Natur des Bezirksamtes Lichtenberg für den Schutz der heimischen Kastanien.

Die Kastanienminiermotte, die seit einigen Jahren aus südlicheren Ländern kommend auch bei uns heimisch wurde, schädigt mehr und mehr die Baumbestände auch in Lichtenberg. Da es keine ungefährlichen Bekämpfungsmittel für Mensch und Natur gibt, ist das rechtzeitige Einsammeln und fachgerechte Kompostieren des Herbstlaubs die einzige Methode, den Befall einzugrenzen. Bezirksstadtrat Andreas Geisel: „Ich danke den Lichtenbergerinnen und Lichtenbergern für das hohe Engagement, das sie für die Natur und den Erhalt unseres grünen Lichtenbergs bisher gezeigt haben. Am kommenden Wochenende werde ich mich mit meiner Familie im Karlshorster Rheinsteinpark beteiligen. Während die Erwachsenen das Laub zusammenholen, sammeln die Kinder die Kastanien für den anschließenden Tierparkbesuch ein.”
Auch weiterhin sind Aktivitäten gefragt. Beispielhaft sei hier die Philipp-Reis-Schule genannt, die am 25. Oktober mit mehr als 450 Schülern ihren Projekttag für diesen guten Zweck durchführt. Wer für eigene Aktivitäten Unterstützung wünscht (z.B. Laubabholung und -kompostierung), melde sich bitte im Amt für Umwelt und Naturschutz unter der Rufnummer 55 04 63 43 (Frau Pfeffer).

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