City-Park ist komplett, früher als geplant!

Park am Gleisdreieck

Am 31. Mai 2013 eröffnete der Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, Michael Müller, die zweite Hälfte des Parks am Gleisdreieck, den so genannten Westpark. Der Ostpark wurde bereits 2011 eröffnet.

Gemeinsam mit den anliegenden Bezirken, mit vielen interessierten Bürgerinnen und Bürgern, mit nachbarschaftlichen Initiativen und Netzwerken wurde der Westpark wie auch schon der Ostpark geplant und umgesetzt. Ein Wunsch, den viele engagierte Bürgerinnen und Bürger seit Jahrzehnten formuliert haben, ist Realität geworden.

Park am Gleisdreieck

Mit der Eröffnung des Westparks wurde gleichzeitig die Fertigstellung des Park am Gleisdreieck gefeiert. Über vierzig Jahre war das Areal nicht zugänglich und wechselnden Planungen und Nutzungsanforderungen unterworfen. Die Chance, an diesem zentralen Ort in Berlin einen Park anzulegen, kam erst, als es gelang, Ausgleichs- und Ersatzmittel der Bauvorhaben Potsdamer und Leipziger Platz für die Schaffung von Grünflächen einzusetzen. Das jahrzehntelange Engagement der Bürgerinnen und Bürger aus der Nachbarschaft, aber auch von Netzwerken und Umweltinitiativen, Mitarbeitern der Senats- und Bezirksverwaltungen und der Grün Berlin GmbH für einen Park auf der ehemaligen Bahnfläche hat sich gelohnt. Der City-Park ist schon jetzt ein überaus beliebter Ort für die Berliner und die Gäste der Stadt.

Der Westpark

Die Gestaltungsprinzipien des westlichen Parkteils spiegeln die Konzeption des östlichen Parkteils wider: großzügige Wiesen korrespondieren mit kleinteiligen Nutzungsangeboten im so genannten Parkrahmen. Hier finden sich Angebot für unterschiedliche Altersgruppen, wie zum Beispiel Spielplätze, kleine Sportflächen, Aufenthaltsbereiche aber auch Mobilitätsangebote für ältere Mitbürger.
Der Westpark liegt im Durchschnitt drei Meter über Straßenniveau und damit – wie der Ostpark – auf einem künstlichen Plateau. Fast alle Eingänge sind behindertengerecht mit Rampen ausgestaltet.
Im Gegensatz zum Ostpark sind die Parkkanten nicht durch vorhandene Bebauung klar definiert. Entlang der Dennewitz- und Flottwellstraße (so genannte Flottwellpromenade) liegen drei Baufelder. Dort soll 2013 mit den Bauarbeiten begonnen werden. Auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich das Baufeld „Urbane Mitte“ an der Schöneberger Straße. Die Form der Bebauung ist noch nicht abschließend geklärt, konkrete Bauarbeiten sind noch nicht absehbar.

Markante Parkräume

Ein befestigter Platz am Schöneberger Ufer bildet das urbane Entree in den Westpark gegenüber vom Potsdamer Platz und dient ferner als Rettungsplatz für die Deutsche Bahn (ICE-Trasse). Breite Wege für unterschiedliche Fortbewegungsgeschwindigkeiten leiten die Parkbesucher in die grüne Mitte des Parks, die durch die einzigartige Kulisse des U1-Viadukts und die Ausblicke in den südlichen Teil des Parks geprägt wird.
Im Rahmen von zwei Workshops mit Kindern und Jugendlichen der angrenzenden Quartiere wurden Ideen, Wünsche und Anregungen für den Kinderspielplatz an der Kurfürstenstraße und den Allwetterspiel- und Sportplatz unter den Viadukten der U1 konkretisiert und in die Planung aufgenommen.
In der Nähe des Sportfeldes befindet sich der Tunnelmund der ICE-Trasse, der zum Sonnendeck mit Sitzstufen und vorgelagertem “Strand” entwickelt wurde.
Nach Süden weitet sich der Park zur Schöneberger Wiese auf, einem idealen Raum für Erholung und Freizeit. Unmittelbar westlich angrenzend befindet sich die Kleingartenanlage Potsdamer Güterbahnhof (POG).
Das Pilotprojekt “Gärten im Garten”, das zusammen mit den Kleingärtnern entwickelt wurde, integriert sechzehn Parzellen in den Park am Gleisdreieck. Die Öffnung erfolgt durch Allmendeflächen, Projekt- und interkulturelle Gemeinschaftsgärten. Der Marktplatz dient als Treffpunkt und Schaufenster des urbanen Gärtnerns. Zusammen mit dem Cafe Eule entstand ein Ort, der die Kommunikation und den interaktiven Austausch zwischen Nachbarn, Parkbesuchern und Kleingärtnern ermöglicht.
Der Parkeingang Bülowstraße wird derzeit barrierefrei ausgebaut. Die Flächen neben der Kleingartenkolonie sind so genannte Bahnvorhalteflächen und werden teilweise temporär von Beach 61 (Beachvolleyball) genutzt. Der Durchgang zur Yorckstraße ist bisher wegen der Bauarbeiten für den Baumarkt Hellweg nicht möglich. Er soll aber nach Möglichkeit in naher Zukunft umgesetzt werden.

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