Berlin Triathlon: „Wow, das war echt wellig!“

Triathlon Action (Foto: Danny Kurz)

 Rekord-Teilnehmerzahlen trotz Dauerregen, die Bundesliga-Premiere und ein begeistertes Publikum machen den Berlin Triathlon 2013 zu einem Erfolg

Eine Rekord-Anmeldezahl von knapp 1.400 Teilnehmern, viele motivierte Helfer und eine begeisterte Publikumsmenge haben den BERLIN TRIATHLON 2013 trotz Dauerregen zu einem durchweg gelungenen Sportereignis gemacht. Eine Wassertemperatur von 17 Grad und eine Lufttemperatur, die mit 14 Grad sogar noch darunter lag, forderte die Athleten zu harten Wettkämpfen – die aber mit insgesamt sehr guten Zeiten und einer allgemein trotzdem sehr guten Stimmung gemeistert wurden. „Wow, das war echt wellig, aber viel wärmer als ich dachte.“ – war die Spontan-Antwort des Zweitplatzierten auf der Olympischen Distanz – sie beschreibt wohl am besten die Wetterkapriolen, aber auch die dennoch positive Grundstimmung beim Berlin Tri 2013.

Die zweite Mannschaft des EJOT Team Buschhütten konnte ihre Siegposition nach dem Auftakt der 2. Bundesliga Nord in Gladbeck nun in Berlin ausbauen – mit im Team: der Vorjahres-Olympiateilnehmer Marek Jaskolka. Jaskolka siegte auch in der Einzelwertung mit einer Zeit von 0:57:49. Bei dem Damen steigt das KOMET Team TV Lemgo auf den ersten Platz der Liga, hier holte Kristina Ziemons vom DLC Aachen (1:07:46) den Sieg in der Einzelwertung. Der BERLIN TRIATHLON war erstmalig Gastgeber der 2. Bundesliga Nord. Damit war die Ligaveranstaltung auch eine Premiere auf Berliner Boden: Es gab noch nie einen Bundesliga-Triathlon in der Stadt.

Der erste Platz der Olympischen Distanz geht mit einem Vorsprung von fast drei Minuten an Theordor Popp aus Gera. Platz 2 belegte der Berliner Dirk Schmachtenberg, gefolgt auf Platz 3 – wie im Vorjahr – von Stefan Höhlbaum aus Potsdam. Bei den Frauen siegte Agnes Lukasiewicz aus Berlin, gefolgt von Hentriette Grassmann aus Bonn und Lilly Lißner.

Im Sprint gewann Louis Arringa vom TuS Neukölln Berlin, gefolgt von Conrad Kebelmann und Hendrik Grosser. Erstplatzierte bei den Damen im Sprint war Grit Freiwald aus Wolfsburg, Platz 2 ging an Nina Rosenbladt aus Hamburg und Platz 3 an Sonja Hirt vom TuS Neukölln.

Der Sieg über den Supersprint ging (wie auch 2012) nach Potsdam an Maximilian Dietz, gefolgt von Yannik Duft vom Veranstalterverein TVB09  und Julian Bodlaender von den Weltraumjoggern Berlin. Bei den Damen siegt Leonie Horn, vor Lara-Maria Schmidt (beide Potsdam) und Lale Nottrodt aus Oldenburg.

Der Kindertriathlon wurde aufgrund der Wassertemperaturen als Duathlon ausgeführt – was die Motivation der Kinder nicht trübte: Das schnellste Mädchen war – wie im Vorjahr – Hanna Sarembar vom Eberswalder Schwimmverein. Gynian Machacek von den Weltraumjoggern Berlin war der schnellste Junge.

Was in der Entwicklung des Triathlon in den vergangenen Jahren auffällt, ist einerseits eine kontinuierliche Steigerung der Teilnehmerzahlen aber andererseits auch die zunehmende Internationalität: Das Starterfeld setzte sich nicht nur aus Athleten aus ganz Deutschland zusammen, sondern auch aus Teilnehmern aus Dänemark, Georgia, Frankreich, Türkei,United Kingdom, Niederlande, Finland, USA, Österreich, Polen, Russland.

 

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