WiederEröffnung möglich

Entgegen jüngsten Presseveröffentlichungen , wonach die am 1. Mai 2002 geschlossene  Volksschwimmhalle Rudolf Seiffert-Straße 3 abgerissen werden muß, könnten deren Türen sich für den gemeinnützigen Schwimmsport bald wieder öffnen. 
Dies geht aus einer Pressemitteilung der PDS-Fraktion in der Lichtenberger BVV hervor.  Danach haben die jüngsten Bemühungen, die Bezirksstadtrat Michael Räßler und die Bezirksverordnete Ingeborg Görsdorf für die bezirkliche Interessengruppe Schwimmhallenwiederbetrieb in den letzten Wochen beim Liegenschaftsfonds und  bei der Senatsfachverwaltung sowie im Abgeordnetenhaus anstrengten, u.a. folgendes Ergebnisse erbracht: So gibt es für den Abriss der Halle weder einen Investor noch Pläne oder gar vertragliche Bindungen. Der Liegenschaftsfonds will für sein Anfang Juni fälliges Vermarktungskonzept der Immobilie Rudolf Seiffert-Straße 03 sowohl die ”anhaltende Eigentümerbereitschaft der HOWOGE” in Anschlag bringen, als auch das Bezirksamt in das weitere Verfahren einbeziehen. Mit dem von der PDS-SPD Koalition durchgesetzten Beschluss des Abgeordnetenhauses “Übernahme von Bädern durch gemeinnützige Vereine”, heißt es in der Pressemitteilung, habe “sich in Senat und Abgeordnetenhaus die Position gefestigt, wonach die Bäderbetriebe andere Anbieter nicht behindern werden und eine “Neuaufteilung” der Zuschüsse für Schul- und Vereinsschwimmen erfolgt.” Mit diesem “Startgeld” könnten auch die 400 Schwimmerinnen und Schwimmer des SV Berolina, die Schülerinnen und Schüler aus 21 Klassen Lichtenbergs und die Studentenschwimmer der Fachhochschule für Wirtschaft und Technik (FHTW), die sich hier bis zur Schließung am 1. Mai 2002 tummelten, ihr sportliches Zuhause wieder nutzen.             Joachim Pampel

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