Parkplatzdrama am Olivaer Platz

Die Parkplatzsituation am Olivaer Platz in Berlin spitzt sich zu. Den ADAC Berlin-Brandenburg erreichen immer mehr Beschwerden von Berlinern, die unter den Folgen der Parkplatznot leiden müssen. Hoher Parkdruck, Lärm und Abgase vom gestiegenen Parksuchverkehr belasten sowohl Anwohner, als auch Geschäftsleute und Kunden.

Schon vor einem Jahr warnte der Club vor einer Streichung von Parkplätzen im Zuge der Neugestaltung des Platzes und forderte gemeinsam mit der IHK sowie den Anwohner- und Geschäftsleuten den Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf auf, als Ersatz eine Tiefgarage unter dem neugestalteten Platz zu errichten. Seitdem wurden jedoch keine Schritte vom Stadtbezirk unternommen.
„Die Situation am Olivaer Platz ist unerträglich und schadet den Anwohnern und Geschäftsleuten“, sagt Manfred Voit, Vorsitzender des ADAC Berlin-Brandenburg. „Der Bezirk hat hier eine Verpflichtung. Wir haben der Politik mit der Schaffung einer modernen, durch Investoren finanzierten Tiefgarage einen realisierbaren Vorschlag unterbreitet und erwarten, dass der Bezirk endlich tätig wird. So wie jetzt kann es auf keinen Fall bleiben.“
Erst kürzlich machte der ADAC darauf aufmerksam, dass sich der Parkplatzmangel in der Berliner Innenstadt aufgrund der steigenden Pendlerströme in Zukunft noch weiter zuspitzen wird und dringend mehr Parkmöglichkeiten geschaffen werden müssen. Auch die City-West ist von dieser Entwicklung betroffen. Deshalb ist es aus Sicht des ADAC unverständlich, dass gerade in den viel besuchten Zentren, wie in unmittelbarer Nähe zur Wilmersdorfer Straße, noch mehr Parkplätze wegfallen.

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