Noch 4-Sterne am Bahnhof Friedrichstraße

Grundsteinlegung für das neue Melia in der Friedrichstraße

Im Herbst nächsten Jahres ist es soweit: Dann eröffnet die spanische Hotelgruppe ihr erstes Meliá Hotel in Deutschland – nachdem man bereits mit zwölf Hotels der Marke TRYP vertreten ist. Das erste Haus dieser Marke – damals noch unter dem Namen Sol Inn – eröffnete übrigens in Cottbus.
Das Meliá Berlin, so der Name der 4-Sterne Superior Herberge, wirft seit dem 2. Juni seinen Schatten voraus. Denn an diesem Tage wurde der Grundstein einem der letzten freien Areale in der Friedrichstraße gelegt. An jenem Ort, wo zu DDR-Zeiten das Kunstzentrum der DDR und das Kultur- und Informationszentrum der Tschechoslowakei gestanden ist. Hier investieren ausländische Investoren 80 Millionen Euro, von denen 5,5 Millionen für die Einrichtung des Hotels (das entspricht 15.110 € pro Zimmer) verwendet werden. Insgesamt wird das fertige Hotel 364 Gästezimmer den Berlinbesuchern anbieten. Highlight werden zweifelsfrei zwölf besonders großzügige fashionable Suiten sein, deren größte 120 m² umfasst. Und 38 Zimmer sind barrierefrei. In der Belle Etage gibt es vier unterschiedlich große Veranstaltungsräume (zusammen 310 m²) und einen 865 m² großen Ballsaal. Ein Boarding Room für bis zu 20 Personen in der 7. Etage – im Executive Club – rundet die Möglichkeiten für Veranstaltungen und Bankette ab. In der 7. Etage wird es auch einen 130 m² großen Sauna- und Fitness-Bereich geben – verbunden mit einer Dachterrasse.
Im Erdgeschoss ist neben Empfang und Lobby auch eine Tapas-Bar vorgesehen. Das Hotelrestaurant auf zwei Etagen – Erdgeschoss und erstes Obergeschoss – setzt  ebenfalls auf die Köstlichkeiten der iberischen Halbinsel.
Man darf gespannt sein – handelt es sich doch mit dem Meliá Hotel um eine interessante Bereicherung des hart umkämpften Berliner Hotelmarkts.           Udalrich von Ara

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