Einsatz der BSR beim CSD 2026: 150 Beschäftigte mit 60 Fahrzeugen am Start

BSR-Einsatzfahrzeuge reinigen nach CSD Fahrbahn_HD © BSR_Amin Akhtar
BSR-Einsatzfahrzeuge reinigen nach CSD Fahrbahn_HD © BSR_Amin Akhtar

Für die Reinigungsarbeiten beim heutige Christopher Street Day (CSD) ist die Berliner Stadtreinigung (BSR) gut gerüstet: Rund 150 Einsatzkräfte mit 60 Fahrzeugen sind startklar. Team Orange folgt dem CSD-Zug unmittelbar, damit die Demoroute möglichst schnell wieder für den Straßenverkehr freigegeben werden kann. Beim Berliner CSD 2025 haben die Reinigungskräfte ungefähr 120 Kubikmeter Abfall eingesammelt.

Auch dieses Jahr tragen Beschäftigte wieder die #GemeinsamFürVielfalt-T-Shirts der BSR, um ein Zeichen für Diversität, Respekt und Zusammenhalt zu setzen. Die Reinigungsarbeiten der BSR beginnen unmittelbar nach dem Start der Demonstration. Sie sind auf insgesamt fünf Schichten verteilt und werden voraussichtlich bis zum späten Sonntagabend dauern. Die Fahrzeugtechnik besteht vor allem aus Kehrmaschinen, Kehrichtsammelfahrzeugen, Spülwagen und Ladekran-LKWs. Außerdem sind Handreinigungskräfte mit Besen, Schippe und Kehrichtkarre im Einsatz.

Im Jahr 2025 hat die BSR-Straßenreinigung auf dem Berliner CSD rund 120 Kubikmeter Abfall gesammelt. Beim CSD 2024 waren es ungefähr 160 Kubikmeter Müll (CSD 2023: ca. 240 Kubikmeter; CSD 2022: ca. 360 Kubikmeter). In 2021 gab es coronabedingt wesentlich weniger CSD-Teilnehmende – dementsprechend sammelte die BSR damals nur etwa 100 Kubikmeter Abfall ein. Beim letzten Vor-Corona-CSD im Jahr 2019 waren es hingegen rund 210 Kubikmeter.

Wie schon in den Vorjahren tragen Reinigungskräfte wieder die beliebten BSR-T-Shirts mit dem Aufdruck #GemeinsamFürVielfalt. Die BSR möchte damit deutlich machen, dass sie nicht nur auf dem CSD reinigt, sondern auch im Alltag für Vielfalt, Respekt und Zusammenhalt einsteht: So verfügt die BSR über eine Antidiskriminierungsvereinbarung (Dienstvereinbarung), ist Mitglied im „Berliner Queer-Bündnis“ und hat die „Charta der Vielfalt“ unterzeichnet. Zudem gibt es eine enge Zusammenarbeit zwischen der BSR-Diversity-Beauftragten, dem unternehmenseigenen Arbeitskreis Vielfalt und dem Regenbogen-Netzwerk, das für alle BSR-Beschäftigten offen ist.

Der beim CSD eingesammelte Abfall setzt sich größtenteils aus Verpackungsmaterial und Flaschen zusammen. Unter dem Motto „Pfandtastisch – bei uns abgeben & gemeinsam spenden!“ führt die BSR auch dieses Jahr wieder eine Pfandflaschen-Spendenaktion durch: CSD-Teilnehmer können hierbei Glas-Pfandflaschen an insgesamt drei Sammelstellen abgeben (Sammelpunkte „Potsdamer Platz“, „Nollendorfplatz“ und „An der Urania“). Die Pfandbeträge, die sich aus der Einlösung der gesammelten Glasflaschen ergeben, werden – wie in den Vorjahren – an gemeinnützige Einrichtungen gespendet.

Bildquelle: BSR-Amin Akhtar

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