Lokalfavorit kassierte noch 8.500 $

Daniel Zink

Finale der Magic-WM 2003: Ein Deutscher wurde Weltmeister der fantastischen Karten / 18jähriger Daniel Zink aus Bochum gewinnt 35.000 $
Die Weltmeisterschaft des strategischen Sammelkartenspiels Magic; The Gathering ist entschieden. Am späten Abend konnte sich Daniel Zink aus Bochum nach fünf Tumiertagen im Finalspiel gegen den Japaner Jin Okamoto mit einem klaren 3:0 Sieg durchsetzen und ein Preisgeld in Höhe von 35.000 USD einstreichen. Auch der Berliner Lokalfavorit Peer Kröger durfte sich als sechstplazierter noch über ein Preisgeld von 8.500,- USD freuen.
Im Rahmen der Magic-Weltmeisterschaft, die dieses Jahr erstmals in Deutschland, Berlin, ausgetragen wurde, rangen über 310 qualifizierte Magic-Spieler aus 54 Ländern um ein Gesamtpreisgeld in Höhe von 400.000,- USD. Etwa 8.000 Magic-Freunde aus aller Welt besuchten vom 6.-10. August 2003 die Veranstaltung im Neuköllner Estrel Convention Center und mit mehr als 600 Nebenturnieren für Besucher und Hobbyspieler wurde die Deutschlandpremiere zur größten Magic-WM aller Zeiten.
Das Spielprinzip von Magic: The Gathering wurde vor zehn Jahren von dem amerikanischen Computermathematiker Richard Garfield erfunden und ist damit das erste und bis heute erfolgreichste strategische Sammelkartenspiel der Welt. Über 6.000 verschiedene Motivkarten sind derzeit auf dem Markt und seit Einführung wurden allein in Deutschland etwa 500 Millionen der fantastischen Karten verkauft. Die weltweit aktive Turnierszene mit über 600.000 registrierten Weltranglistenspielern ist dabei nur die Spitze des Eisbergs. Das Gros der Magic Fans sind Hobbyspieler, deren Anzahl weltweit auf über sechs Millionen geschätzt wird.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.