Dagmar Vogt ist Deutschlands mutigste Unternehmerin

Ehrung für Dagmar Vogt

Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff und Prof. Dr. Lothar Späth kürten in Berlin die “Mutmacher der Nation”

Dagmar Vogt aus Berlin hat es geschafft: Sie ist “Mutmacherin der Nation”. Während einer feierlichen Gala mit über 400 Gästen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft in der Hauptstadtrepräsentanz der Deutsche Telekom AG überreichten ihr die Schirmherren der bundesweiten Mittelstands-Initiative, Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff sowie Prof. Dr. Lothar Späth, feierlich ihre Urkunde und einen Scheck über 20.000 Euro. Die überglückliche Ingenieurin schuf 71 Arbeitsplätze – und kämpfte auch in der schwersten Krise ihres Unternehmens “ib vogt GmbH” engagiert und vorbildlich für ihre Mitarbeiter. Dass sie dabei ihre private Existenzsicherung riskierte, um keine Mitarbeiter entlassen zu müssen, beeindruckte die prominent besetzte Jury der Mittelstands-Initiative von DasÖrtliche, den Bürgschaftsbanken und “impulse”. Dagmar Vogt setzte sich gegen insgesamt 717 Bewerber aus ganz Deutschland durch.
Schnell gewachsen, schnell gescheitert – dieses Schicksal sollte der “ib vogt GmbH” erspart bleiben. Das hoch spezialisierte Unternehmen plant Fabriken für Solaranlagen und lag damit während des New-Economy-Booms voll im Trend. Zahlreiche Start-Ups beschäftigten sich damals mit alternativer Energie. Davon profitierte auch Dagmar Vogt, ihr Unternehmen wuchs innerhalb eines guten Jahres auf 71 Mitarbeiter. Doch der Börsen-Crash ließ zahlreiche ihrer Kunden von heute auf morgen vom Markt verschwinden. Über ein Jahr lang gab es für die Mitarbeiter der “ib vogt GmbH” nichts zu tun. Die Berlinerin stand vor der Wahl: entlassen oder kämpfen. Sie entschied sich für letzteres und half mit privaten Rücklagen aus. Damit konnte sie die Zeit überbrücken bis sich der Markt gefangen hatte und wieder neue Aufträge kamen.  Entlassungen gab es nicht. Die heutige Auszeichnung sieht sie vor allem als Bestätigung ihrer Arbeit: “Dieser Weg war absolut richtig, die Anerkennung tut sehr gut.”

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