Drei Männer und ein (Holz-)Pferd

Drei Schauspieler spielen gleichzeitig im bzw. am Pferd. Wie das funktioniert erklärten sie anlässlich der Präsentation im Deutschen Historischen Museum. Foto: P.Guette

Ein Pferd, bestehend aus Holz, Bambusrohr, Lederriemchen und Aluminium, von drei Schauspielern gleichzeitig gespielt, war Mittelpunkt einer Präsentation im Deutschen Historischen Museum.

Eingeladen hatte Stage Entertainment, um so auf die Deutschlandpremiere Ihres Bühnenerfolgs „War Horse“ aufmerksam zu machen. Theaterleute, Musicalfans, Reiseveranstalter, Pressevertreter sowie Persönlichkeiten aus Berliner Politik und Wirtschaft kamen und erfuhren an diesem 24. Septemberabend erstaunliches über Hintergründe und Tatsachen des Ursprungs, die Geschichte, die Umsetzung und die ersten Reaktionen auf das im Jahr 2007 in London erstaufgeführten Bühnenwerkes.

Wie faszinierend eine grenzenlose Freundschaft inmitten der Wirren des Ersten Weltkrieges, eine Freundschaft zwischen Mensch und Tier, zwischen dem englischen Jungen Albert und seinem Pferd Joey dargestellt wird, konnte aus den Statements des Autors Michael Morpurgo, des Übersetzers ins Deutsche, John von Düffel und den hautnahen Vorstellungen der Künstler, wahrgenommen werden.

Die Partner von Stage Entertainment, Prof. Dr. Alexander Koch, Präsident der Stiftung „Deutsches Historisches Museum“ und Burkhard Kieker, Geschäftsführer von visitBerlin verdeutlichten den Wert des Stückes, sowohl als Teil der Aufarbeitung historischer Hintergründe, als auch als Wert für die Kunstlandschaft Berlins.

Ab Oktober 2013 lädt das mit zurzeit sechs britischen und acht amerikanischen Preisen ausgezeichnete Stück, ins Berliner Theater des Westens zur Deutschlandpremiere ein. Das lebensgroße Wunderwerk Pferd Joey, sein Freund Albert, sowie neuartige Puppen der südafrikanischen Handspring Puppet Companie, werden im Einklang mit einem ca. 30 köpfigen Ensembles dann zu sehen sein.

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