„Tretminen“ kosten 35 Euro Bußgeld

Auch ein Hindernis

Die Ordnungsämter gingen Mal wieder auf die Barrikaden. Diesmal galt ihr Augenmerk Berlins bekanntesten Kunstwerken.

Den “Tretminen”. Richtiger: Jenen Häufchen, die Hunde so gern auf den Straßen, Plätzen und Parkanlagen kunstvoll ablegen. Erwischt man den Übeltäter/die Übeltäterin, so muss Herrchen oder Frauchen in die Tasche greifen: So eine Tretmine kostet nämlich 35 Euro. Besser: Das nicht Wegmachen derselben kann mit einem Bußgeld in Höhe von 35 Euro geahndet werden. Kann, wohlgemerkt.
Sicher wie üblich eine Eintagsfliege – die Aktion. So wie man einmal im Jahr auch Organspender – Radfahrer, die weder auf Vorfahrt noch auf andere Verkehrsteilnehmer achten und Rücksicht nehmen – zur Kasse bittet. Von motorisierten Bikern mal völlig abgesehen, für die in der Regel keine Geschwindigkeitsbegrenzung gilt. Dafür gibt es als Dank dann einmal im Jahr einen Gottesdienst… Und dann gibt es auch noch Reklametafeln – mitten auf dem Fußweg. Da wird nur seltenst geprüft, ob der Standort genehmigt ist oder ob der Laden – wie in unserem Foto-Falle – überhaupt auf der Straßenseite gelegen ist, auf der die Reklametafel steht…
Aber eine Bevölkerungsgruppe, die hat man das ganze Jahr im Auge: Den Autofahrer, richtiger den Falschparker. Denn kann man das ganze Jahr über zur Kasse bitten. Und das tut man auch fleißig. Die anderen dagegen… Nun, einmal im Jahr reicht. Der Rest ist wohl zu anstrengend….

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