Gute Aussichten für den BundesPresseStrand

BundesPresseStrand

Nach anfänglichen Schwierigkeiten einen Standort zu bekommen hat der BundesPresseStrand auch in diesem Jahr wieder offen. Diesmal schon seit 30. April. Allerdings ist der Strand erstmals nicht direkt am Reichstagsufer. Der Bezirk Mitte hatte der Betreiberin des Strandes, Johanna Ismayr, hierzu nicht die Erlaubnis erteilt. Laut dem Grünflächenamtsleiter Harald Büttner hatte es im vergangenen Sommer diverse Beschwerden von der Senatsverwaltung, den Angestellten der Bundestagskita sowie Parkbesuchern gegeben (wir berichteten). Ein Alternativstandort wurde öffentlich ausgeschrieben und der Antrag der FDP Fraktion dem BundesPresseStrand einen gesicherten Standort zu geben, wurde in der Bezirksverordnetenversammlung mit großer Mehrheit abgelehnt.
Entsetzt über diese Entscheidung kümmerte sich Ismayr um einen anderen Standort und erhielt im März dann den Zuschlag von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben. Der Vertrag läuft vorläufig bis Herbst 2006 mit einer Option auf Verlängerung. Das 3000 Quadratmeter große Grundstück, was Ismayr vom Bund zugesichert wurde, liegt an der Ecke Unterbaumstraße/Kapelle-Ufer, zwischen Bundespressekonferenz und Lehrter Bahnhof. Die Fläche ist doppelt so groß, wie vergangenes Jahr und bietet eine sehr gute Aussicht und viel Sonne, freute sich die Jungunternehmerin und fing schon Anfang April an, 300 Tonnen märkischen Sand anzufahren.
Der einzige Nachteil: der Standort liegt nicht direkt an der Spree. Aber das stört Ismayr nur wenig; für sie „überwiegen die Vorteile“. Zwar können die Besucher nicht mehr ihre Füße in die Spree halten aber dafür können sie in den zwei Pools baden. Außerdem gibt es Sonnenterrassen und einen Barpavillon. Auch diesen Sommer sind wieder diverse Ereignisse, wie Tanzveranstaltungen und ein Sonntagsbrunch geplant.  Zimmermann

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