Berlin: Gut schlafen – frei fahren

Das soll  mal einer nachmachen: da schlafe ich eine Nacht in Berlin und darf dann ohne zu bezahlen einen ganzen Tag mit allen öffentlichen Bahnen und Bussen durch Berlin, ja sogar bis Potsdam hin und zurück dödeln.

Dass da ein Haken bei ist, ist wohl jedem klar; denn das großspurige Angebot machte mir eine frisch gebackene Weltmeisterin nicht von ungefähr bei der Eröffnung „ihres Hotels“. Wenn ich nämlich im neuen InterCityHotel am Berliner Hauptbahnhof übernachte, werde  ich mit allen öffentlichen Verkehrsmitteln zu Lande und zu Wasser unentgeltlich befördert. Ja – auch zu Wasser; denn die Fähren in Grünau, Schöneweide, Schmöckwitz, Rahnsdorf, Müggelheim und auf dem Wannsee gehören ja der BVG. Das im Zimmerpreis enthaltene FreeCityTicket bietet die kostenlose Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs im gesamten Tarifgebiet Berlin und Potsdam.

Aber zurück zu Steffi Wisotzky. Nicht nur, dass „Steffi vom Berliner Hauptbahnhof“ der Steigenberger Gruppe die Frauenquote erfüllt – mit ihr ist im Flaggschiff der Gruppe der InterCityHotels die zur Zeit kompetenteste Hotellerin , die seit Anfang November offiziell bestätigte Weltmeisterin der Hotellerie. Sie hat diesen Titel Anfang November in Paris erkämpft, weil sie eben, wie der Berliner zu sagen pflegt, „wat uff´n Kasten hat“.

Nun hat sie am 14. November ihren „Kasten“ offiziell eröffnet. In der Branche nennt man das heute GRAND OPENING, was es ja letztendlich auch war. Schätzungsweise 500 Gäste waren bei der Schlüsselübergabe dabei, wobei zu erwähnen ist, dass das Haus schon seit Anfang Oktober mit über 80 % ausgelastet ist, was ja eine Traumzahl für jedes Hotel ist. Ich nenne es so: Eröffnet in Mehdorn-Manier. Weil man  solch ein Objekt nicht von heute-auf-morgen an den Start bringen kann.

Nun könnte man der Meinung sein, dass dieses Hotel für die Steigenberger Gruppe nichts Besonderes ist – eben ein modernes Hotel der gehobenen Mittelklasse. Welche Wertschätzung es nun doch erfährt, ist sicher auch daran ablesbar, dass die Management-Prominenz der Gruppe zur Eröffnung gekommen war. Da gab’s ein Statement von Joachim Maruszyk, dem Chef der deutschen InterCityHotels,  da sprach Prof. Emanuel Raab zu den besonderen künstlerischen Details in der von jungen Studenten geschaffenen stadtbezogenen Hotelinneneinrichtung – am bedeutsamsten war dann aber der höchstinteressante Auftritt des CEO (Vorstandsvorsitzender) der Steigenberger Hotels AG Puneet Chhatwal. „Das Grand Opening dokumentiert einen wichtigen Abschnitt in der noch jungen Geschichte des InterCityHotel Berlin Hauptbahnhof“,  erklärte er „Wir freuen uns, dass das Haus an unserem Wunschstandort Berlin so gut angelaufen ist und hoffen, diese Entwicklung in Zukunft fortsetzen zu können“, und sagte er so ganz nebenbei, dass noch einige InterCityHotels an Berliner Bahnhöfen folgen werden. Sofort kam die Frage von einem Journalisten, ob denn nicht schon zuviel Hotels in Berlin stünden. Und deutlicher konnte er es nicht ausdrücken, als mit der Weisheit der „Steigenberger“, in feinstem Deutsch formuliert, dass bei der Wahl der Standorte nur drei Dinge zählen: „Die Lage – die Lage – und noch mal: die Lage“, und er ergänzte mit einem Lächeln: Nicht die Absicht zählt sondern nur die Leistung. So werden also sicher noch so 2, 3, 4 „Steigenberger“ in Berlin entstehen. Großer Applaus für den Auftritt des obersten „Steigenbergers“ Puneet Chhatwal, dem im GRAND OPENING sofort die Bestätigung folgte: Es gab Köstlichkeiten vom Buffet und…die Lage, noch ´ne Lage und noch ´ne Lage.

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