Ars Electronica wieder Gast in Berlin

ARS ELECTRONICA

Die vierte Ausstellung der Linzer Medienkunstplattform Ars Electronica und des Volkswagen Automobil Forum in Berlin verknüpft vom 06. Juni bis 28. Juli 2013 künstlerischen Ausdruck mit intelligenter Technologie

In welchem Ausmaß können wir mithilfe moderner Technologien Naturbeobachtungen und Naturphänomene erfassen und rekonstruieren? Inwieweit können wir natürliche Vorgänge so perfekt nachahmen, dass wir von einer zweiten, technologiegesteuerten Natur reden können? Und wer kann noch ganz genau unterscheiden, was in unserem Leben künstlich oder natürlich ist? Wo verschwimmen die Grenzen?

Bei der erfolgreichen Ausstellungskooperation zwischen der Ars Electronica und dem Volkswagen Automobil Forum dreht sich vom 06. Juni bis 28. Juli 2013 alles um die Frage, was historisch, gegenwärtig und zukünftig jene bestimmenden Faktoren sind und sein werden, die Natürliches und Künstliches im alltäglichen Leben erkennbar und erlebbar machen.

Ein Thema, das auch den größten europäischen Automobilhersteller inspiriert und interessiert. Auf der von Ars Electronica konzipierten Ausstellung bieten 14 internationale Künstler verschiedene und oftmals auch unkonventionelle Zugänge und Assoziationen zum Thema „Natur versus Technik“ an. Die Berlinerin Agnes Meyer-Brandis geht beispielsweise auf die Suche nach unterirdischem Leben, während Ivan Henrique etwaige Verbindungsmöglichkeiten von lebenden Organismen mit Maschinen untersucht. Masato Sekine lädt zum Experimentieren mit Temperaturschwankungen ein und Alistair McClymont erzeugt einen künstlichen Wirbelsturm. Keiko Takahashi schließlich lässt metallene Maßbänder wie in einer Art „Schneckenrennen“ zum Wettlauf gegeneinander antreten.

Auch Besucher aller Altersgruppen werden dazu angeregt, sich mit dem Thema der Ausstellung aktiv auseinanderzusetzen. Takahiro Matsuo entführt mit seiner „Phantasm“- Installation in eine bezaubernde Schmetterlingswelt, die von den Besuchern selbst gesteuert werden kann. Hunderte von Papierblättern, die mit offenen oder geschlossenen Augen bedruckt sind, lässt wiederum der „Zylinder-Baum“ des japanischen Künstlers Yasuhiro Suzuki durch die Luft wirbeln. Die beeindruckende Installation begeistert vor allem Kinder, die die Blätter auffangen, vom Boden aufsammeln und zurück in den Zylinder stecken können, damit das Spiel von vorne beginnt.

Begleitend zur Ausstellung gibt es auch eine iPhone und Android Applikation: die Ars Wild Card App. Mit dieser einfach zu bedienenden Applikation werden mittels QR Codes Inhalte zu den ausgestellten Kunstwerken in einen Rahmen generiert, mit dem man die Arbeiten fotografieren und kommentieren kann. Die so entstandenen individualisierten Momentaufnahmen zu den Werken werden auf der Website http://awc.aec.at gesammelt. Optional gibt es auch die Möglichkeit, die inhaltlich gerahmten und kommentierten Bilder auf allen gängigen Social Media-Plattformen zu posten oder in der Ausstellung als Ars Wild Card-Postkarte auszudrucken, um sie als Erinnerung mit nach Hause zu nehmen oder per Post an Freunde und Bekannte zu verschicken.

(Fotos: Stefan Kaz)

Weitere Informationen: ARS ELECTRONICA „Wie eine zweite Natur“ 06. Juni bis 28. Juli 2013 im Automobil Forum Unter den Linden 21, 10117 Berlin, Öffnungszeiten: Mo.bis So. von 10 – 20 Uhr. Der Eintritt ist frei.

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