
Nach den erfolgreichen Musicals Romeo und Juli und die AMME, sie ist immer freitags zu sehen und sorgt stets für einen vollen Saal, läuft gegenwärtig das Musical „Wir sind am Leben“ im Theater des Westens. Es ist ein wundervoll inszeniertes Stück, eine toll erzählte Geschichte, ergreifende Musik, Darsteller, die in ihrer Rolle voll aufgehen, mit mega Stimmen. Immer wieder hervorragend Steffi Irmen. Ich habe es gesehen, war begeistert. Es war ein großartiger, emotionaler Abend, an dem die Zeit wie im Fluge verging.
Mit „Wir sind am Leben“ ist im Theater des Westens ein neues Musical gestartet, das den Nerv der Stadt trifft. Die Uraufführung am 21. März entwickelte sich vor rund 1.600 Gästen zu einem emotionalen Abend zwischen Euphorie und Nachdenklichkeit – mit viel Applaus und stehenden Ovationen. Im Mittelpunkt steht die Geschichte der Geschwister Nina und Mario und ihrer Mutter Rosi, die in Wittenberg einen Friseursalon betreibt. Zwischen Haarspray, großen Träumen und familiären Konflikten entfaltet sich eine Erzählung über Herkunft, Sehnsucht und das Ringen um Freiheit in den Umbruchsjahren nach der Wiedervereinigung.
Regie und Buch setzen auf eine Mischung aus großen Gefühlen und leisen Momenten. Die Inszenierung lässt den Figuren Raum, ohne an Tempo zu verlieren. Die Musik von Peter Plate, Ulf Leo Sommer und Joshua Lange trägt den Abend mit eingängigen, emotionalen Songs, die das Publikum unmittelbar erreichen. Besonders eindringlich ist die Figur des Bruno, dessen Umgang mit HIV und Aids zu den stillsten und stärksten Szenen des Abends gehört. Gleichzeitig bleibt das Musical überraschend leicht: Humor und Tragik stehen gleichberechtigt nebeneinander und verleihen der Inszenierung eine besondere Balance.
Für komische Höhepunkte sorgt Steffi Irmen als Rosi. Mit präzisem Timing und großer Bühnenpräsenz bringt sie das Publikum immer wieder zum Lachen, ohne die Brüche ihrer Figur zu verdecken. Ihr Auftritt zählt zu den prägenden Momenten des Abends.
Auch choreografisch setzt die Produktion Akzente. Die Tanzszenen sind kraftvoll, direkt und eng mit der Erzählung verbunden. Immer wieder verschwimmt dabei die Grenze zwischen Bühne und Zuschauerraum – etwa wenn bekannte Songs das Publikum zum Mitgehen animieren. „Wir sind am Leben“ ist mehr als ein nostalgischer Blick auf die 90er Jahre. Das Musical erzählt von Verlust, Aufbruch und Zusammenhalt – und schafft es, diese Themen zugleich unterhaltsam und berührend auf die Bühne zu bringen. Damit hat Berlin ein neues Stück, das das Lebensgefühl der Stadt einfängt.
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Weltpremiere am 30. Oktober in Berlin: Salon Rosie
Musicalfans können sich bald schon auf ein Wiedersehen mit Steffi Irmen (Rosi Fröhlich) und Kathi Damerow (Gabi Fröhlich) freuen. Die beiden sind exklusiv in „Salon Rosie“ ab dem 30. Oktober 2026 auf der Bühne des Theater des Westens zu sehen. Der Salon von Rosie spielt ebenfalls bei „Wir sind am Leben“ ein Rolle. Für Familien steht zudem „Weihnachten mit Bibi und Tina“ auf dem Spielplan, das im Winter 2026 zurückkehrt.
- Weltpremiere: 30.10.2026 im Theater des Westens, gespielt wird es dann immer freitags.
- Buch & Regie: Franziska Kuropka und Lukas Nimscheck.
- Musik & Songtexte: Peter Plate, Ulf Leo Sommer und Joshua Lange
- Choreographie: Nele Neugebauer
- Karten vorbestellen unter www.stage-entertainment.de/musicals-shows/salon-rosie-musical

Verlosung
Die Berliner Lokalnachrichten verlosen 3 x 2 Freikarten für die Show am Sonntag, den 12. Juli 2026, 14:30 Uhr. Zur Teilnahme geben Sie bitte im Textfeld das Stichwort „Wir sind am Leben“ an. Damit das Textfeld angezeigt wird, müssen Sie angemeldet sein. Eine Teilnahme per E-Mail ist nicht möglich. Einsendeschluss ist der 5. Juli 2026.
Rechtsweg und Auszahlung sind ausgeschlossen. Die Teilnehmer müssen volljährig sein. Die Teilnehmerdaten werden ausschließlich für die Durchführung der Verlosung verwendet. Bildrechte Titelbild: ©Joern Hartmann / weitere Bilder: ©gepü
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