Versteckter Lebensquell im “Mamakiez”

Das Wort Whiskey kommt aus dem Gälischen und bedeutet direkt übersetzt “Lebenswasser”. Bevorzugt sprudelt dieses heutzutage hinterm Tresen. So auch im „Crossroads“ in Prenzlauer Berg.  

Eigentlich einfach zu finden, wird die Whiskeybar an der Ecke Pappelallee/Gneiststraße dennoch oft übersehen. Was ein grober Fehler ist. Denn Betreiber Matthias Kopke macht sein Lokal vor allem aus Liebe – zum Whiskey und zur Musik. „Ich trinke den selber gern!“, so der 42-Jährige, der aber keinen Lieblingswhiskey hat: „Das kommt  auf die Stimmung und die Jahreszeit an!“. Wer geschmacklich festgelegter ist: Bei 80 Sorten Whiskey sollte für jeden was dabei sein, auch preislich. So ist der laut Kopke „preiswerte, aber gute“ „Classic of Islay“ unter 4 Euro zu haben, für den teuersten Tropfen – einen japanischen (!) Whiskey – legt man schon mal 15 Euro hin. Wer keinen Whiskey mag (und nicht hauptsächlich auf Bier steht) kann sich an 20 Sorten Gin und/oder 10 Sorten Rum unter den Tresen (ab)arbeiten. Der ist – wie auch die Grundeinrichtung der Bar – in dunklem Holz gehalten. Nicht zu rustikal, nicht zu schick – so wie das Stammpublikum. Im „Crossroads“ trifft man noch echte Berliner, vereinzelt Touristen und viele, die über die Jahre im Kiez in die große Stadt hineingewachsen sind. Langweilig wird es also nie. Und sollte es mal kein Gesprächsthema geben, kann man immerhin noch der Musik im Laden lauschen. Diesbezüglich setzt Kopke Berlin-untypisch auf „nix aus den Charts, nix Neues, kein Elektro“. Die Mischung reicht von Rock’n Roll, Soul bis zu Elvis und Beat. Ab und an auch live als Vinyl verlegt von DJ(ane)s.

„Crossroads“, Pappelallee/Gneiststraße, geöffnet Di – So ab 20 Uhr, Öffis: Tram 12, U2; regelmäßig Whiskey-Tastings (mit Unkostenbeitrag, Anmeldung an der Bar); Facebook: Cross Roads Berlin

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