”Studio 54” in Berlin?

Berlin ist Deutschlands Club- und Disko-Haupt-stadt Nummer 1. Mit Höhen und Tiefen, Schließungen und Neueröffnungen. Nun sollen auch die New Yorker 70-er Jahre des vorigen Jahrhunderts in das Berlin des ersten Dezenniums dieses Jahrhunderts kommen – in Gestalt einer Ikone, die wohl einzigartig war und bleibt: In Gestalt des “Studio 54”. Dazu war eigens Joseph Jackson, der Übervater des Jackson-Clans – man denke an Michael J., Jeanette J. oder Latoya J. -, in die deutsche Bundeshauptstadt gekommen. Gemeinsam mit Vertretern von MGM Grand suchte er eine Woche lang nach würdigen Studio 54-Locations. MGM Grand mit Sitz in Las Vegas hatte den Namen der “Mutter aller Clubs” in den letzten 90-er Jahren erworben und im MGM Grand Hotel eine Diskothek Studio 54 eröffnet. Man wollte so zu sagen den Geist der nur zwei Jahre dauernden Studio 54-Geschichte reanimieren. Im April 1977 hatten bekanntlich Steve Rumbell und Ian Schrager das Studio eröffnet, Ende 1979 wurde es geschlossen – wegen Steuerhinterziehung und wohl noch einigen Dingen mehr.
Jo Jackson gehört dem Vorstand von MGM Grand an, ist also der richtige Mann, nicht nur zu finden, sondern auch mit zu entscheiden. Ein Studio 54 in Berlin – das wäre das erste Mal, dass der Name außerhalb der Staaten genutzt würde. Doch da Jackson und seine Mitstreiter Berlin nicht nur als deutsche, sondern als Europas Hauptstadt verstehen, haben sie damit kein Problem.     UvA

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