In Berlin stehen 5,5 Prozent aller Wohnungen leer

Berlin. 5,5 Prozent aller Wohnungen in Berlin standen im Jahr 2004 leer. Das sind rund 92.300 von insgesamt 1.677.590 Wohnungen. Berlin nimmt damit unter 102 ausgewerteten deutschen Städten Rang 82 ein.
Die durchschnittliche Leerstandsquote der Städte liegt bei 3,9 Prozent (Ostdeutschland inklusive Berlin 7,1 Prozent, Westdeutschland 2,4 Prozent).  Diese Zahlen gehen aus dem jetzt veröffentlichten Techem-empirica-Leerstandsindex für das Jahr 2004 hervor, einer Gemeinschaftsstudie des Bonner Marktforschungsinstituts empirica GmbH und der Eschborner Techem AG. Basis dafür sind anonymisierte Heizkostenabrechnungen von rund 2,5 Millionen Wohnungen, aus denen empirica den regionalen Leerstandsindex errechnet. Techem als Marktführer bei der Verbrauchserfassung und Abrechnung von Energie und Wasser besitzt das umfangreichste Datenmaterial über den deutschen Wohnungsmarkt.  Beim Leerstand gibt es ein deutliches Nord-Süd- beziehungsweise Ost-West-Gefälle. Am schlimmsten sind die neuen Bundesländer betroffen: Brandenburg mit 12,5 Prozent, Halle (Saale) mit 12,8 Prozent, Schwerin mit 16 Prozent, Görlitz mit 16,9 Prozent und Schlusslicht Frankfurt (Oder) mit 20 Prozent. Im Westen haben Wilhelmshaven (7,3), Pirmasens (7,2), Emden (7,1) und Duisburg (6,4 Prozent) die höchsten Quoten.  Geschäftsführer Bernhard Faller von empirica: “Immobilienbesitzer mund -käufer erhalten mit dieser Analyse eine einzigartige Datenbasis, die Marktfähigkeit einzelner Wohnungsbestände zu ermitteln.”

www.techem.de [1], www.empirica-institut.de [2]

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