Illusion im Operncafé

Illusion im Operncafe

Das Operncafé im Opernpalais auf dem Berliner Prachtboulevard Unter den Linden hat sich ein neues Kleid angezogen. Nach drei Wochen Renovierungsarbeiten eröffnete es am 21. Januar die Pforten wieder für seine Gäste. Die Arbeiten führte der bekannte Potsdamer Wolfram Baumgardt aus. Dieser arbeitet bereits seit 15 Jahren für das Haus. Bereits zu jener Zeit war er zusammen mit einem Künstlerehrpaar aus dem vormaligen Berlin (West) maßgeblich für die künstlerische Ausgestaltung nicht nur des Cafés zuständig, sondern auch für die ganzen Gastronomien und öffentlichen Bereiche.
Auch nach dem das Café im Januar wieder eröffnet wurde, konnte man dem Künstler noch einige Tag beim Schaffen zu schauen. Denn Baumgardts Auftrag lautete, die Decke mit einer illusionistischen Malerei zu versehen: Eine Lichtdecke eines Gartenpavillons mit Ranken und Paradiesvögeln, wie zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Etwas Rokoko, wie zu Zeiten der Königin Luise halt. Für einige Tage konnte man deshalb im Operncafé das Abenteuer Kunst-Schaffen beim Kaffeetrinken genießen.

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