Zeitreise nach Machu Picchu: Ausstellung in Berlin eröffnet

Mit einer feierlichen Eröffnung ist am 10. September die immersive Ausstellung „Ultimate Machu Picchu Experience“ im Kant Garagen Palast in Charlottenburg gestartet. Zahlreiche Gäste, darunter auch der peruanische Botschafter in Deutschland, nahmen an der Premiere teil. Im Anschluss an die offizielle Begrüßung erwartete die Besucher ein Büfett mit lateinamerikanischen Spezialitäten, das die kulturelle Brücke zwischen Berlin und den Anden zusätzlich unterstrich.

Eine virtuelle Rückkehr ins Reich der Inka

Die Ausstellung ist die erste ihrer Art in Europa. Nach dem erfolgreichen Auftakt in Washington, D.C. gastiert die international beachtete Virtual-Reality-Produktion nun in Berlin. Im Zentrum steht eine rund 45-minütige Zeitreise, die Besucher in die geheimnisvolle Welt des Inka-Reiches entführt. Ausgangspunkt der Erzählung ist ein inszeniertes Reisebüro, von dem aus die Gäste in die virtuelle Dimension eintreten. Dort erleben sie Machu Picchu in seiner ursprünglichen architektonischen Pracht, schweben in 360°-Panoramen über die Anden und begegnen mythologischen Gestalten. Ein Höhepunkt ist die Nachstellung einer Sonnenfinsternis, wie sie die Inka vor Jahrhunderten beobachteten.

Wissenschaft und Magie vereint

Die Produktion verbindet Geschichtswissen mit unterhaltsamen Geschichten, wobei der als Reiseführer fungierende, fliegende Roboter am Anfang als nette Idee erscheint, aber sein unaufhörlicher Redefluss doch irgendwann nervt. Insgesamt ist die technisch-künstlerische Umsetzung höchst beeindruckend und mit einigen Überraschungen verbunden. Das ein oder andere Mal vergisst man doch, dass man „nur“ mit einer VR-Brille und Kopfhörern in einer ehemaligen Hochgarage umher läuft und nicht wirklich auf einer Plattform aus Stein im Himmel über den Machu Picchu fliegt. Diese Ausstellung birgt für jeden eine ganze Menge einzigartiger Erlebnisse!

Der fliegende Roboter AiPAQ führt die Besucher durch die Ausstellung.

Stimmen zur Eröffnung

Der peruanische Botschafter betonte in seiner Ansprache die kulturelle Bedeutung der Inszenierung: Sie biete die Möglichkeit, Machu Picchu auch jenen Menschen nahezubringen, die die historische Stätte nicht selbst bereisen können. Vertreter der Veranstalter hoben hervor, dass durch die Kombination aus wissenschaftlicher Genauigkeit und künstlerischem Zauber ein neues Fenster in die Vergangenheit geöffnet werde. Das anschließende Büfett, reich an lateinamerikanischen Spezialitäten, gab den Gästen Gelegenheit, die Eröffnung in geselligem Rahmen ausklingen zu lassen und die Sinne auch kulinarisch auf Reisen zu schicken.

Auch das Caterina für die Eröffnung war typisch peruanisch: Ceviche-Häppchen bestehend aus in Limettensaft marinierten Fisch, mit Mais, sowie Causa aus pikant gewürztem Kartoffelpüree, gefüllt mit Thunfisch. Dazu gab es Inca Cola und als Nachtisch Mazamorra Morada, einer Art Roter Grütze mit Rosinen und anderen Trockenfrüchten.

Informationen für Besucher

– Ort: Kant Garagen Palast, Kantstr. 127, Berlin-Charlottenburg
– Sprachen: Deutsch und Englisch
– Tickets:  Erwachsene (18+): 19,00 € / Kinder/Jugendliche (8–17), Studierende, Senioren (67+): 15,00 €, Gruppenpaket (ab 4 Tickets): 16,00 € pro Person
– Buchung: Online unter https://feverup.com

Eingang zur Ausstellung in der Kantstraße.

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