Klimafreundlich produziertes Fleisch – auch für Burger

Will Deutschland sein Ziel bis 2020 ernsthaft erreichen die Treibhausgase um 40 Prozent im Vergleich zu 1990 zu senken, sind Taten dazu angesagt. Und die sofort. Eine Möglichkeit – sie ist einfach und nutzt natürliche Stoffe bei der Rinderaufzucht – ist die Anwendung von Orangen und Knoblauch.

Da steht das begehrte Tier mit seinen großen Augen auf der Weide oder im Stall, schwarz oder braun-weiß gefleckt. Ein Sinnbild fürs Ländliche, für eine gesunde Umwelt. Aber seit einiger Zeit sind Kuh und Rind ins Gerede gekommen. Mit Recht. Sie wurden beim Thema Klimaerwärmung immer mehr zum Mittelpunkt. Weniger die Tiere an sich, sondern mehr die durch sie entstehende Umweltbelastung. Wussten Sie, dass die Viehwirtschaft weltweit nach dem Energie- und Industriesektor der drittgrößte Verursacher – noch vor dem Transportwesen – von Treibhausgasen ist?
Schuld ist das Methan der Kühe, das durch das komplexe Verdauungssystem entsteht. Kühe fressen am Tag rund 50 Kilogramm Grün- und Kraftfutter Da das Futter nur geschluckt, wird dann wiederkäuend in vier Mägen durch Bakterien und andere Mikroben zersetzt.Dabei entsteht das umweltgefährdende Methangas. Methan ist nach CO2 das zweit gefährlichste Klima zerstörende Gas. Eine Kuh produziert 2-3 Tonnen Methanemission im Jahr. Es gibt laut FAO – Global Livestock Environmental Assessment Model mehr als 1,5 Milliarden Kühe auf der Erde, prognostisch 2050 2,5 Milliarden, da auf Grund des Bevölkerungswachstums immer mehr Menschen auch mehr Fleisch essen wollen. Vergleicht man die Umweltbelastung durch PkWs mit CO2, so verschmutzt ein Mittelklassewagen die Luft mit ca. 2,1 Tonnen CO2 im Jahr. Die PkW-Flotte wird 2050 ebenfalls rund 2,5, Mrd PkWs betragen (Shell Pkw-Szenarien bis 2040) .

Erschreckende Zahlen. Und all das beeinflusst in einem extremen Maße das Treibhausklima und die Erderwärmung. Es ist dringend notwendig, etwas dagegen zu tun, sagt die Politik und weist auf das Pariser Klimaabkommen und legt den Schwerpunkt auf die Luft- und Fahrzeugtechnik. Die Logik, ebenfalls den Methanausstoß bei Wiederkäuern zu reduzieren, ergibt sich fast wie von selbst. Seit Jahren widmen sich Wissenschaftler dem Bereich in ihren Forschungen. Mit unterschiedlichsten Ergebnissen. Es gab Versuche mit chemischen Zusatzstoffen im Futter, die sich letztendlich auf den Geschmack des Futters auswirkte. Impfungen sollten die Bakterien im Magen beeinflussten, Antibiotika oder gentechnisch veränderte Mikroorganismen wurden eingesetzt, um die Methanbildung zu reduzieren. Indiskutable Varianten, befriedigende Resultate der Methanreduzierung blieben aus und oder den Landwirten entstanden Mehraufwand und hohe Kosten.Jetzt präsentiert ein Schweizer Unternehmen nach Jahrzehntelangen Forschungen, in Kooperation mit intentionalen Forschungseinrichtungen, einschließlich der Europäischen Union, eine denkbar simple Lösung für die wiederkäuenden Tiere, für die Umwelt aber auch für die Landwirte.

Ein natürlicher Futtermittelzusatz, Mootral, der auf einfachen Stoffen basiert, der den Methanaustoß sofort um mindestens 30% reduziert und den Landwirt nicht zusätzlich mit einem Mehraufwand belastet. „Mit Mootral bieten wir eine Lösung, die unmittelbar positive Effekte auf das Klima und die Tiergesundheit von Kühen hat,“ so Christoph Stäuble, CEO Zaluvida Group. Die Grundstoffe sind so simpel wie einfach. Knoblauchpulver und Zitrusextakte. Die Einfachheit des Produkts verblüfft. Eine Versorgung von 40% aller Kühe mit Mootral hätte den gleichen Effekt, als würde man weltweit über 200 Millionen Autos von den Straßen nehmen (McKinsey report). Und das ist der Blick umweltbewusster Nichtvegetarier auf ihr Rind-Fleischverzehr idealerweise für 2018: etwas weniger konsumieren und es wird Fleisch im Handel nur da gekauft, wo Landwirte nachweislich den Methadonausstoß ihrer Tiere reduzieren. In dem Bewusstsein sind 52% der Deutschen bereit, für klimafreundlich produziertes Fleisch mehr zu bezahlen.Profi- Köchin Meta Hildebarnd „Le Chef“ Zürich, hat in den verschiedensten lukullischen Variationen das ökologische Fleisch zubereitet. Weder geschmacklich, farblich oder in der Konsistenz gab es Unterschiede zum herkömmlichen Fleisch, resümierte sie.
Ein kleines Produkt, das Fleisch für die Ernährungskette der Menschen – mit einem immensen Effekt für den Klimaschutz der Erde.

 

 

 (Artikelfoto: Kuh, Foto: © MOOTRAL)

 

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