
Vor 35 Jahren verschwand mit der DDR auch die Stasi – zumindest offiziell. Doch ihre Spuren ziehen sich bis heute durch die Gegenwart, nicht nur in Deutschland, sondern auch fernab in Asien, wo ihr Schatten im Verborgenen weiterwirkte. In ihrem packenden Unterhaltungsroman Die Singapur-Linie (Europa Verlag, ET: August 2025) entwirren Ingo Klein und Simone Fibiger ein jahrzehntelang verborgenes Spionagenetz – ausgelöst durch einen mysteriösen Mord auf hoher See. Die Jagd nach dem Täter und die Enthüllung explosiver Geheimnisse führen von Brandenburg über Hongkong und Kuala Lumpur bis nach Jakarta und Singapur.
Während einer Kreuzfahrt in der Java-See wird der deutsche Unternehmer Hartmut Siems tot in seiner Kabine aufgefunden. Ein indonesischer Kommissar nimmt die Ermittlungen auf, unterstützt von einer engagierten Übersetzerin und einem deutschen Diplomaten. Bald führen die Spuren in die mysteriöse Vergangenheit des Opfers und ein Netz aus Lügen wird entwirrt. Schnell wird klar: Es war Mord.
Hartmut Siems war nicht nur ein erfolgreicher Unternehmer, sondern auch der dement gewordene Kopf des »Kleeblatts«, einer Stasi-Seilschaft, die nach dem Mauerfall mit brisanten Informationen und erheblichem Vermögen nach Asien geflohen war. Dort bauten sich die vier Ex-Agenten unter falschen Identitäten ein luxuriöses Leben auf. Der plötzliche Todesfall zerreißt ihr fragiles Geflecht.
Zur gleichen Zeit erfährt der ahnungslose brandenburgische Bibliothekar Till Lehndorff, dass Siems sein seit Langem totgeglaubter Vater war und er dessen millionenschweres Erbe in Hongkong antreten soll. Gemeinsam mit der Übersetzerin Ellen begibt er sich auf eine Reise ins Ungewisse. Doch die Hinterbliebenen des »Kleeblatts« wittern Gefahr: Siems hat Beweise zurückgelassen, die ihre Machenschaften entlarven könnten. Till gerät ins Visier der Alt-Agenten, die einst verschworene Gruppe in einen Strudel aus Verrat und Rache.
Mit atemlosen Szenenwechseln zwischen Singapur, Hongkong, Jakarta und Brandenburg entspinnt sich ein mitreißender Kriminalroman, der weit über die Aufklärung eines perfiden inszenierten Mordes hinausgeht. Was zunächst wie eine harmlose Urlaubsreise wirkt, entpuppt sich als spannungsgeladene Spurensuche in den dunklen Verstrickungen der Stasi – ein fesselndes Spiel aus Macht, Schuld und den langen Schatten der Vergangenheit.
Über die Autoren
Ingo Klein, 56, stammt aus dem Rheinland, ist Historiker, freier Autor und Kommunikationsberater und war lange Jahre als Pressereferent für die Evangelische Kirche tätig.
Simone Fibiger, 56, ist in Düsseldorf in einer durch den Eisernen Vorhang getrennten Familie aufgewachsen, arbeitete schon während des Magisterstudiums bei der Neuen Rhein Zeitung in Düsseldorf, der Lausitzer Rundschau in Cottbus und beim MDR in Dresden, war mehr als zwanzig Jahre im öffentlich-rechtlichen Fernsehen vor und hinter der Kamera tätig (RBB, WDR und Phoenix). Es folgten Leitungspositionen in der NRW-Staatskanzlei und der Industrie im In- und Ausland.
Die beiden sind seit zwanzig Jahren ein Ehepaar – trotz zahlreicher Umzüge zwischen Bonn, Berlin, Düsseldorf, Singapur und Brüssel. Beide sprechen fließend Englisch und sind international einsatzbereit.
Verlosung
Die Berliner Lokalnachrichten verlosen 3 Exemplare. Zur Teilnahme geben Sie bitte im Textfeld das Stichwort „Die Singapur Linie“ an. Damit das Textfeld angezeigt wird, müssen Sie angemeldet sein. Eine Teilnahme per E-Mail ist nicht möglich. Einsendeschluss ist der 30. August 2025.
Rechtsweg und Auszahlung sind ausgeschlossen. Die Teilnehmer müssen volljährig sein. Die Teilnehmerdaten werden ausschließlich für die Durchführung der Verlosung verwendet. Buchdeckel: Europa Verlag / Titelbild: Monica Volpin via Pixabay
Dieser Inhalt ist nur für registrierte Nutzer sichtbar. Wenn Sie sich bereits registriert haben, melden Sie sich bitte an. Neue Nutzer können sich weiter unten registrieren.