
Der Diplom–Biologe Gunter Martin führt bei dieser sommerlichen Exkursion durch Areale des ehemaligen Grenzgebiets, das die Stadt von 1961 bis 1989 teilte. Die Spuren jener Zeit sind immer noch gut erkennbar. Am früheren Grenzübergang in der Chausseestraße erinnern unter anderem Arbeiten einer Berliner Künstlerin daran.
Zwischen zwei parallel verlaufenden Betonmauern befand sich ein Landstreifen, in dem auf Grund der militärischen Nutzung spezifische Bedingungen herrschten. Mit der Öffnung des Grenzbereichs ergaben sich neue Entwicklungsmöglichkeiten für die Natur. Die Erkundung der dort entstandenen
Flora und Fauna steht im Mittelpunkt dieser stadtökologisch–historischen Führung.
Anfangs kam es auf den sich selbst überlassenen Flächen vor allem zur Ansiedlung anspruchsloser Pionierpflanzen. Doch im Laufe der Zeit breitete sich eine recht üppige Pflanzenwelt aus. Es entwickelten sich Wiesen, blühende Flochstauden, Geholzstreifen und wertvoller Trockenrasen. Dieses
Nebeneinander unterschiedlicher Vegetationsstrukturen bedingt eine große Artenvielfalt. Sogar fünf in Berlin als gefährdet eingestufte Pflanzenarten sowie Vertreter seltener Vogelarten kann man dort antreffen.
- Wann: Sonntag,16. August 2026 von 11 bis 13 Uhr
- Wo: S–Bahnhof Nordbahnhof, Ausgang InvalidenstraBe
- Die Teilnahme ist kostenlos.
- Die Exkursion ist nicht barrierefrei.
Bildquelle: KI
Dieser Inhalt ist nur für registrierte Nutzer sichtbar. Wenn Sie sich bereits registriert haben, melden Sie sich bitte an. Neue Nutzer können sich weiter unten registrieren.