Pflanzaktion: Schüler spazieren mit Setzlingen und Spaten in den Jungewald

Schülerinnen und Schüler aus Reinbeck griffen im Jungewald zu den Spaten, um 300 junge Bäume zu pflanzen. (Fotos: Junge Die Bäckerei.)

Statt Mathe und Deutsch standen Waldluft, Erde und Spaten auf dem Stundenplan: 25 Schülerinnen und Schüler der Sachsenwaldschule in Reinbek pflanzten im Jungewald bei Rastow 300 junge Bäume. Die Fünftklässler erlebten auf Einladung von »Junge Die Bäckerei.« einen Vormittag voller Natur, Teamarbeit und Wissen rund um das Ökosystem Wald.

Vier Stunden lang wurde dort nicht nur gepflanzt, sondern auch geforscht und gelernt. Nach einer kurzen Einweisung und Pflanzdemonstration durch Forstwirt Ralf Egbert Scharlaug ging es in kleinen Gruppen durch den Wald. Auf einer geführten Entdecker-Tour erfuhren die Kinder, was einen gesunden Mischwald ausmachte, wie man Tierspuren erkannte, welche Baumarten dort wachsen und warum Totholz als Lebensraum so wertvoll ist. Spielerische Stationen, ein Quiz und eine kleine Waldrallye machten den Vormittag zu einem erlebnisreichen Klassenausflug in die Natur.

„Diese Aktion verband Umweltbildung mit echtem Handeln“, sagt Jule Schreiber, Lehrerin der 5a. „Unsere Schülerinnen und Schüler erlebten hautnah, wie wichtig Waldpflege und Aufforstung sind – und konnten selbst einen kleinen Beitrag für die Zukunft leisten.“ Für viele Kinder war es das erste Mal, selbst eine Jungpflanze in die Erde zu setzen – ein Moment, der in Erinnerung bleibt. Danke an »Junge Die Bäckerei.«

Ein Vormittag für Wald, Wissen und Zusammenhalt

Nach der Pflanzaktion stärkten sich die Teilnehmenden bei einem gemeinsamen Frühstück mit Laugenstangen und Apfelschorle. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand jedoch das gemeinsame Tun: Miteinander den Wald erleben, Verantwortung übernehmen und den Zusammenhang zwischen Klimaschutz und Biodiversität begreifen. Zum Abschluss erhielt die Klasse eine Urkunde als Erinnerung an den Erlebnistag im Jungewald, der – so die Hoffnung – für viele ein neuer Bezugspunkt zur Natur wurde.

„Der Jungewald ist ein lebendiges Beispiel dafür, wie regionale Projekte Umweltbildung fördern können“, erklärt Isabelle Junge von der Teamleitung Nachhaltigkeit und Marketing bei Junge. „Wenn junge Menschen unter Anleitung selbst Bäume pflanzen, entsteht ein Bewusstsein, das weit über den Tag hinaus wirkt.“

Bildung trifft auf Nachhaltigkeit

Der Jungewald in Rastow ist ein gemeinsames Projekt von »Junge Die Bäckerei.« und dem Land- und Forstbetrieb Scharlaug. Ziel ist es, innerhalb von 20 Jahren insgesamt 23.000 Bäume auf einer Fläche von etwa 71.000 Quadratmetern zu pflanzen. Damit soll der Wald langfristig widerstandsfähiger gegen die Folgen des Klimawandels werden und Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten bieten.

Vergangene Pflanzaktionen, etwa mit Hamburger Grundschülerinnen und Grundschülern, haben bereits sichtbare Spuren hinterlassen: Der Jungewald ist um mehrere Hundert junge Bäume gewachsen und entwickelt sich Schritt für Schritt zu einem stabilen Mischwald mit hoher Artenvielfalt. Für die Fünftklässler aus Reinbek war der Tag im Jungewald mehr als nur ein Ausflug: Er war Teil einer langfristigen Lernreise, die Natur, Verantwortung und Freude miteinander verband. Hier wuchs nicht nur der Wald – sondern auch das Bewusstsein für Umwelt und Nachhaltigkeit.

Weitere Informationen unter jb.de/jungewald

Zum Ausflug in die Natur gehörte auch ein Quiz und eine Waldrallye.
(Fotos: Junge Die Bäckerei.)

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